Semaine de la Francophonie

Wir feiern die französische Sprache

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„Multiculturalisme“ (=Multikulturalität) – ein Wort, das in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung erlangt und in aller Munde ist. „Pas de différences, nous sommes tous égaux ! – Keine Unterschiede, wir sind alle gleich!“ Dieses Motto prägte die diesjährige Semaine de la Francophonie und regte die SchülerInnen durchaus zum Denken an.
Egal ob im Kontext der Flüchtlingskrise oder in Verbindung mit internationalen Kontakten und Zusammenkünften, die Kulturen vermischen sich dank der modernen Transportmöglichkeiten immer mehr. Aufgrund der großen Vielfalt der französischsprachigen Länder unserer Welt haben sich heuer nun schon zum zweiten Mal alle Französisch lernenden Klassen mit über 250 SchülerInnen zusammengefunden und die französische Sprache gebührend gefeiert.
Genauso wie im Vorjahr bereitete jede Klasse individuell Plakate vor und in diesem Jahr repräsentierten diese speziell ausgesuchte Wörter, wie zum Beispiel „télésnober“ oder „émoticons“. Besonders kreativ, aber auch durchaus informativ stellte somit jede teilnehmende Klasse ein solches Plakat her, die schließlich die ganze Woche über den Aula 2-Bereich schmückten und mit französischen Wörtern verzauberten.
Doch nicht nur dort, auch im restlichen Schulgebäude prägte die Kunst das Fest, da das Projekt fächerübergreifend mit dem Schulfach Bildnerische Erziehung organisiert wurde. Besonders waren dabei vor allem zwei Wanddekorationen, die das Schulhaus auch weiterhin zieren werden. Einerseits ist im Aufenthaltsraum nun der zum Thema passende Schriftzug „Liberté“ zu sehen, andererseits wurde die Aula 0 mit Graffiti Stanzels, die Symbole des Friedens zeigen, verziert. Diese Wand weist außerdem auf das Motto „On écrit sur les murs“ hin, welches von dem gleichnamigen französischen Lied der Gruppe KidsUnited inspiriert und von einigen talentierten Schülerinnen selbst zum Besten gegeben wurde.
Eröffnet wurde das Fest von Direktor Donner und zwar auf Französisch! Schwer beeindruckt waren die Elternvereinsobfrau Veyder-Malberg und Frau Menschik, die beide der Veranstaltung zum ersten Mal beiwohnten. Durch die Aufführungen führten die zwei Moderatoren Lilly Imhof und Sebastian Löblich (beide 7B), die den Zuschauern im perfekten Französisch einen abwechslungsreichen und amüsanten Ablauf boten. Doch im Mittelpunkt des Festes standen, wie sollte es auch anders sein, die Schülerinnen und Schüler selbst, die sich im Vorhinein wirklich grandiose Ideen überlegt hatten und diese einwandfrei in Französisch auf die Bühne brachten.
Von selbst verfassten Theaterszenen, über Singeinlagen bis hin zu Präsentationen französischer Filme und Kultur – die Präsentationen waren ein voller Erfolg und zeigten zudem wieviel französisches Wissen sich die SchülerInnen angeeignet hatten. Auch für hungrige Bäuche wurde gesorgt, die Klasse 7A hatte ein französisches Buffet mit kleinen genüsslichen Schmankerln vorbereitet, das beim Publikum äußerst gut ankam.
An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich für die Unterstützung des Elternvereins sowie bei den engagierten Kunstpädagoginnen, die zum Erfolg der Veranstaltung wesentlich beitrugen. Den motivierten Französischlehrerinnen und -lehrern gilt ein besonderes Dankeschön. Ein großes Lob geht auch an Oskar und Christian Exel, die wie immer die Bühne wortwörtlich in ein perfektes Licht rückten und dafür sorgten, dass die Technik mitspielte.
Abschließend bleibt uns nur noch zu sagen, dass die diesjährige Semaine de la Francophonie wieder ein riesiger Erfolg war und somit einer weiteren nichts mehr im Weg steht, denn die französische Sprache darf, ganz im Sinne des „Multiculturalisme“, ruhig gefeiert werden!
Julia Kainrath, 7B
youtube.com/watch?v=7YcdyVhGdRE


Schülerkommentare:
„Ich war extrem überrascht, wie viel ich von den französischen Liedern & Theaterstücken verstanden habe. Außerdem war es sehr motivierend zu sehen, wie gut die älteren Schüler Französisch sprechen können, weil es einem Aussichten gibt, dass man auch einmal so gut wird. Das französische Buffet war auch eine süße Idee.“ (B. 5C)
„Ich habe es sehr gut, schön, lustig, … empfunden und bin der Meinung, dass man es nächstes Jahr nochmal machen sollte. Man sieht als „Französisch-Anfänger“, wie gut manche Oberstufenklassen sind und dann bekommt man ein bisschen Ehrgeiz. Ich glaube, dass es auch für die Lehrer eine Freude ist, die Kinder auf der Bühne zu sehen und dass sie stolz auf sich sind, wenn sie sehen, dass die Kinder Fortschritte gemacht haben.“
„Ich fand es schön zu sehen, dass sich acht verschiedene Jahrgänge mit dem Thema der „diversité“ auseinandergesetzt haben und so tolle Beiträge, die für den Multikulturalismus sprechen auf die Bühne gebracht haben um zu zeigen, wie schön Vielfalt sein kann.“ (6A)
„Die „Semaine de la francophonie“ ist bei uns nicht nur ein beliebtes Event, da sie sehr unterhaltend und eindrucksvoll gestaltet wird, sondern auch da wir dabei etwas lernen und unser Gefühl für die französische Sprache verbessern. Sie ist ein tolles Projekt, das Schülern die Möglichkeit gibt, ihre Talente (singen, schauspielern, …) zu zeigen und man ist am Schluss immer sehr stolz auf die Ergebnisse.“ (A. 4B)
„Die Francophonie ist eine sehr gute Idee und es ist sehr interessant zu sehen, wie die anderen Klassen Stücke aufführen oder singen. Es ist auch eine tolle Abwechslung vom Schulalltag. Normalerweise bekommen wir ja nicht viel Französisch von den anderen Klassen zu hören. Die Francophonie soll weiter existieren, damit viele Klassen diese Tage genießen können.“

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