Die Musikschwerpunktklasse 2G auf der Suche nach den Anfängen der Musik

Veröffentlicht am 24.10.2018

Am 24.10.2018 unter­nahm die Musik­schwer­punkt­klasse 2G eine Exkur­sion ins Urge­schich­temu­seum nach Asparn/​Zaya, um die Alt- und Jung­stein­zeit haut­nah zu erle­ben und der Frage nach­zu­ge­hen, ob wohl die Men­schen der Urge­schichte auch schon Musik gemacht haben?

Eine 21 000 Jahre alte Flöte erbrachte den Beweis. Aus einem Ren­tier­schien­bein gemacht und mit meh­re­ren Griff­lö­chern ver­se­hen gilt sie als eines der ältes­ten Zeug­nisse mensch­li­chen Musi­zie­rens und als ältes­ter Instru­men­ten­fund welt­weit.

Dar­über hinaus lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei dieser Exkur­sion, wie ein Faust­keil, das wich­tigste All­zweck­werk­zeug der Alt­stein­zeit, damals ver­wen­det wurde. 

Sie ver­such­ten, durch das Auf­ein­an­der­schla­gen von Feu­er­stein und Pyrit Funken zu erzeu­gen und ein klei­nes Feuer zu ent­fa­chen.
Sie erfuh­ren, wie Men­schen in einem Lang­haus der Jung­stein­zeit in Grup­pen von 25 bis 30 Per­so­nen ihr Zusam­men­le­ben orga­ni­sier­ten.

Zurück­ge­kehrt in den Geschichte­un­ter­richt im Klas­sen­raum gingen sie in Klein­grup­pen daran, Modelle von Jung­stein­zeit­dör­fern zu bauen, die zeig­ten, dass sich die Men­schen in dieser Zeit zu klei­nen Dorf­ge­mein­schaf­ten zusam­men­ge­fun­den hatten und diese neue, sess­hafte Lebens­form erst­mals Acker­bau und Vieh­zucht ermög­lichte.

Damit wurde das Thema Stein­zei­ten“ ver­ab­schie­det, um sich neuen, span­nen­den Epo­chen der Geschichte zu widmen.

Mag. Edith Ach­leit­ner-Koch