Erfolgreiche Teilnahme am 8. Benedictus-Wettbewerb des Stiftes Melk

Veröffentlicht am 11.10.2019

Maia Horak (8C) schnei­det als eine der sieben Besten in der Kate­go­rie Latein 6/6+ ab.

Er gilt aus gutem Grund als einer der Väter Euro­pas: der Hei­lige Bene­dikt von Nursia. Durch die Grün­dung des Klos­ters Mon­te­cas­sino im Jahr 529 legte er das Fun­da­ment für das euro­päi­sche Klosterwe­sen, das wie­derum maß­geb­lich daran betei­ligt war, Wissen zu erwer­ben, zu bewah­ren und wei­ter­zu­ge­ben.

Alle drei Jahre lädt das öster­rei­chi­sche Bene­dik­ti­ner­klos­ter Melk Gym­na­si­as­ten aus dem deut­schen Sprach­raum zu einem Latein­wett­be­werb ein. Im Vor­feld setz­ten sich heuer Schü­ler und Schü­le­rin­nen von 29 Schu­len aus Öster­reich und Deutsch­land mit latei­ni­schen Texten von und über den Patro­nus Euro­pae aus­ein­an­der.

Den 1500 Jahre alten Schrif­ten – vor allem der Regula Sancti Bene­dicti – lässt sich erstaun­lich Zeit­lo­ses ent­neh­men: Die Grund­sätze, nach denen laut Bene­dikt eine Klos­ter­ge­mein­schaft leben soll, lassen sich mit Gewinn auf moderne Unter­neh­men, Schu­len und andere Gemein­schaf­ten anwen­den: So sind im Beson­de­ren die von einem Abt gefor­der­ten Füh­rungs­qua­li­tä­ten wie etwa Demut, Mensch­lich­keit und das Wahren des rech­ten Maßes eine aus­ge­zeich­nete Richt­schnur für moderne Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten.

In einer vier­stün­di­gen Klau­sur über­setz­ten und inter­pre­tier­ten 50 Schü­ler und Schü­le­rin­nen – dar­un­ter Maia Horak und Stefan Szo­koll aus dem BG/BRG Klos­ter­neu­burg – im wun­der­schö­nen Kolo­ma­ni­saal des Klos­ters diese anspruchs­vol­len latei­ni­schen Texte. An der Sie­ger­eh­rung durch Abt Georg Wil­fin­ger und Altabt Dr. Burk­hard Elleg­ast, der seine Rede auf Latein hielt, nahmen als illus­tre Ehren­gäste auch Mag. Bri­gitte Wöhrer von der Bil­dungs­di­rek­tion und Dr. Michael Sörös von der Bil­dungs­di­rek­tion Wien teil. Wir freuen uns beson­ders, dass es Maia Horak gelang, sich gegen die starke Kon­kur­renz durch­zu­set­zen und unter die ersten sieben in der Kate­go­rie Latein 6/6+ zu kommen.

Das Zusam­men­tref­fen mit ande­ren begeis­ter­ten jungen Men­schen in solch einem schö­nen Rahmen machen den Wett­be­werb zu einem berei­chern­den Erleb­nis für alle Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen.
Er möge weiter bestehen – ad multos annos!

Yvonne Kahry