Französisch: Goldmedaille – Latein: Bronzemedaille

Veröffentlicht am 22.03.2017

Am Diens­tag, 7. März 2017, fand in St.Pölten der all­jähr­li­che Fremd­spra­chen­wett­be­werb statt. In der Regel schickt das Gym­na­sium Klos­ter­neu­burg die Fran­zö­sisch-Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Matu­ra­klas­sen zu dem nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Wett­be­werb, auf­grund von Ter­min­kom­pli­ka­tio­nen konnte dieses Schema dieses Jahr leider nicht wei­ter­ge­führt werden. Kur­zer­hand haben sich zwei Schü­le­rin­nen der sieb­ten Klasse, Lilly Imhof und Julia Kain­rath (7B), ohne spe­zi­elle Vor­be­rei­tung und ohne hohe Erwar­tun­gen bereit­er­klärt, am Bewerb am WIFI in der Lan­des­haupt­stadt teil­zu­neh­men.

Geprüft wurden in den drei Runden Aus­spra­che, Voka­bu­lar, Gram­ma­tik und Hör­ver­ständ­nis. Eine Jury, bestehend aus drei Fran­zö­sin­nen, bewer­tete die Ergeb­nisse und die Beherr­schung der fran­zö­si­schen Spra­che der Schü­le­rIn­nen. Unter 14 ver­schie­de­nen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern konnte sich Lilly Imhof in drei Runden bis ins Finale vor­kämp­fen und sich schließ­lich gegen­über zwei jungen Herren als Erst­plat­zierte durch­set­zen. Am 21. April 2017 wird sie somit das Bun­des­land Nie­der­ös­ter­reich bei dem natio­na­len Wett­be­werb ver­tre­ten, in wel­chem pro Bun­des­land der oder die Beste antre­ten wird.

Aber nicht nur die Fran­zö­sisch-Asse, son­dern auch die Latein­schü­ler der 7C konn­ten sich einen Tag später bewei­sen. Eric Rech­ber­ger und Ascher Zopf muss­ten bei einer anspruchs­vol­len schrift­li­chen Über­prü­fung, in Form eines Über­set­zungs­tex­tes, ihre Latein­kennt­nisse zeigen. Unter den 23 Teil­neh­mern wurden die besten acht für eine wei­tere, münd­li­che Über­prü­fung, eben­falls in Form einer Dis­kus­sion über einen Über­set­zungs­text, aus­er­wählt. Ascher Zopf (7C) brachte schließ­lich die Bron­ze­me­daille mit nach Hause und zeigte seinen Mit­schü­le­rIn­nen, dass die latei­ni­sche Spra­che auch noch heute zu den wich­ti­gen Spra­chen der Welt zählt.

Auch wenn die Teil­nahme an den Bewer­ben mit viel Stress und Auf­re­gung ver­bun­den war, hat sich die Erfah­rung für alle Invol­vier­ten aus­ge­zahlt und ist beson­ders erfolg­reich aus­ge­fal­len. Hat man ein Talent für Spra­chen, so darf diese Leis­tung durch­aus öffent­lich prä­sen­tiert werden! Wir freuen uns schon auf den Fremd­spra­chen­wett­be­werb im nächs­ten Jahr.