Generalprobenbesuch der 8A/E im Musikverein

Veröffentlicht am 11.10.2018

Gene­ral­pro­ben­be­such der 8A/E im Musik­ver­ein

Wie jedes Jahr bot der Wiener Musik­ver­ein auch heuer wieder Schu­len die Mög­lich­keit, sich mit Ober­stu­fen­klas­sen eine Gene­ral­probe eines Spit­zen­or­ches­ters im Gol­de­nen Saal des Musik­ver­eins anzu­hö­ren. Wir, die 8A und 8E, beka­men die Chance, mit Frau Prof. Ach­leit­ner-Koch das Radio-Sym­pho­nie-Orches­ter und die welt­be­kann­ten Kla­vier­so­lis­tin­nen Khatia und Gvantsa Bun­ia­tish­vili live unter der Lei­tung des jungen Diri­gen­ten Lorenzo Viotti spie­len zu sehen.
Am Spiel­plan stan­den die Suite Die Liebe zu den drei Oran­gen“ von Sergej Pro­kof­jew, das Kon­zert für zwei Kla­viere und Orches­ter in d-Moll von Fran­cis Pou­lenc und die Sin­fo­ni­etta op. 5 von Erich Wolf­gang Korn­gold.

Wie den meis­ten aus unse­rer Gruppe hat auch mir der erste Part, also die Stücke von Pro­kof­jew und Pou­lenc, am besten gefal­len.

Die Liebe zu den drei Oran­gen“ ist ein 20mi­nü­ti­ges Stück, wel­ches in sechs Abschnitte unter­teilt ist. Diese Teile waren sehr klar zu unter­schei­den und zu erken­nen. So merkte man, auch wenn man die Geschichte hinter diesem Stück nicht kannte, anhand der im ersten Teil gespiel­ten sehr getra­ge­nen Musik die melan­cho­li­sche Grund­stim­mung, die die Schwer­mut des Prin­zen beschrei­ben sollte. Im drit­ten Teil, als der Marsch erklang, war eine ganz andere Grund­stim­mung im Raum, die in klarem Kon­trast zum ersten Teil stand. Die Musik war sehr mit­rei­ßend, ging sofort ins Ohr und man ertappte sich selbst noch Stun­den nach dem Kon­zert beim Summen dieser Melo­dien.

Wahr­schein­lich am beein­dru­ckends­ten war jedoch das Kon­zert der zwei Kla­viere mit Orches­ter. Khatia und Gvantsa Bun­ia­tis­hi­vili haben dieses 25mi­nü­tige Stück mit viel Power und ihrer ganzen Liebe und Freude zele­briert. Vor allem Khatia, die jün­gere der beiden Schwes­tern, spielte ihren Part mit solch einer Lei­den­schaft und Pas­sion, dass es fast den Anschein machte, dass sie den Diri­gen­ten diri­gierte und nicht umge­kehrt.

Zusam­men­fas­send war der Besuch im Musik­ver­ein ein tota­ler Erfolg! Wir alle haben völlig neue musi­ka­li­sche Ein­drü­cke gewon­nen und sehen uns wahr­schein­lich alle in der Zukunft wieder bei einem Kon­zert im Wiener Musik­ver­ein.
Sonja Ham­mer­schmidt, 8A

Ich habe vor diesem Gene­ral­pro­ben­be­such noch nie ein Kla­vier mit Orches­ter gehört. Ich war sehr beein­druckt von den Solo-Pia­nis­tin­nen. Das Zusam­men­spiel zwi­schen den Kla­vie­ren und dem Orches­ter und die Ener­gie zwi­schen den beiden Schwes­tern Khatia und Gvantsa Bun­ia­tish­vili waren fan­tas­tisch.
Über­wäl­tigt war ich auch von dem kurzen Quer­flö­ten­solo des Flö­tis­ten auf seiner gol­de­nen Quer­flöte. Ich spiele selber seit vielen Jahren Quer­flöte und es war ein Gän­se­h­aut­mo­ment für mich, als ich hörte, wie der Klang dieses so zarten Instru­ments den ganzen prunk­vol­len Kon­zert­saal aus­fül­len konnte.
Katrin Winter, 8A

Ich war sehr beein­druckt von dem Stück Die Liebe zu den drei Oran­gen“ von Sergej Pro­kof­jew, da ich das erste Mal in meinem Leben wirk­lich eine Geschichte aus einem instru­men­ta­len Musik­stück her­aus­ge­hört habe. Man konnte glück­li­che und lie­be­volle Stim­mun­gen sofort erken­nen, aber auch die Szene, als der Teufel beschwo­ren wurde. Die dunk­len Klänge in diesem Part spra­chen eine deut­li­che Spra­che.
Ich fand es auch sehr cool in der ersten Reihe sitzen zu können, da man teil­weise ver­ste­hen konnte, was der junge, aber äußerst genaue Diri­gent Lorenzo Viotti in der Gene­ral­probe noch von seinen Musi­kern for­derte. Sätze wie Es muss wie eine Umar­mung klin­gen“, Die Akzente müssen noch deut­li­cher gesetzt werden“ und Die Seiten bitte im pia­nis­simo umblät­tern“ sind mir noch gut in Erin­ne­rung.
Dass der Diri­gent uns nach der Gene­ral­probe auch noch Auto­gramme gab, war ein beson­de­rer Höhe­punkt.
Es war eine durch und durch inter­es­sante Gene­ral­probe.
Ambra Chyba, 8A

Es war beein­dru­ckend zu sehen, wie 20 oder mehr Geiger haar­ge­nau die glei­chen Bewe­gun­gen durch­führ­ten. Diese syn­chrone Füh­rung der Bögen war phä­no­me­nal. Auch die Größe des Orches­ters und die Viel­falt der Instru­mente waren erstaun­lich. Es waren auch Instru­mente ein­ge­setzt, die ich vorher noch nicht kannte, wie etwa die Röh­ren­glo­cken. Mir hat der Besuch im Musik­ver­ein wieder sehr gut gefal­len.
Agnes Petri­ce­vic, 8E