Lehrausgang der 7E ins Österreichische Lateinamerika-Institut

Veröffentlicht am 18.04.2018

Am 18.04.2018 mach­ten die Spa­nisch Schü­le­rIn­nen der 7E unter der Lei­tung von Frau Prof. Pürer einen Lehr­aus­gang ins Öster­rei­chi­sche Latein­ame­rika-Insti­tut im 9. Bezirk in Wien.
Sie besuch­ten den Work­shop Indi­gene Kul­tu­ren in Latein­ame­rika“, in dem es unter ande­rem um die drei ältes­ten indi­ge­nen Stämme, die Inkas, Mayas und Azte­ken, als auch um die Aus­beu­tung der Nach­fah­ren dieser durch den Kapi­ta­lis­mus ging, die der Work­shop-Leiter anhand selbst­ge­mal­ter Gemälde ver­an­schau­lichte.
Es wurde auch der tra­di­tio­nelle Gebrauch der Kok­a­pflanze der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung erklärt. Die Gruppe lernte, dass dieser in keins­ter Weise dem Kokain-Dro­gen­miss­brauch der Euro­päer ähnelt.
Ablauf des Work­shops:

  • Zu Beginn stellte sich jeder Schüler/​jede Schü­le­rin auf Spa­nisch dem Work­shop-Leiter Anto­nio vor.
  • Dann erfuh­ren die Schü­le­rIn­nen der 7E mehr über die drei indi­ge­nen Stämme, zB.: ihre Spra­che, Kultur und Schrift.
  • Danach ging Anto­nio auf Mafia, Dro­gen­han­del und Armut in Latein­ame­rika und spe­zi­fisch Kolum­bien ein. Er berich­tete über die große Macht der Mafia Latein­ame­ri­kas, ihren Ein­fluss auf die Wirt­schaft und das Leben der Latein­ame­ri­ka­ner. Er betonte immer wieder die bedeu­tende Rolle, die der Kapi­ta­lis­mus in der Aus­beu­tung der Urein­woh­ner Latein­ame­ri­kas spielt.
  • Wei­ters erläu­terte er, dass die Kok­a­pflanze von den Urein­woh­nern nicht als Droge, son­dern als Nahrungsmittel/​Medizin benutzt wird und des­halb legal zu kaufen ist.
  • Abschlie­ßend erklärte Anto­nio die Bedeu­tung seiner Gemälde, welche unter ande­rem das Leid der Urein­woh­ner Latein­ame­ri­kas wie­der­spie­geln.

Der Work­shop dau­erte von 15:00 – 16:20 Uhr. Danach ging die Gruppe ins Toma tu Tiempo“ tra­di­tio­nelle spa­ni­sche Tapas essen. Nach einer klei­nen Stär­kung wurden die Schü­le­rIn­nen dort um 18:00 Uhr ent­las­sen.

Miriam Salahi, 7E