LET´S CEE Film Festival

Veröffentlicht am 02.10.2015

Am 2. Okto­ber 2015 besuchte die 8A im Rahmen des Geschichts­un­ter­richts (Mag. Edith Ach­leit­ner-Koch) das LET´S CEE Film Fes­ti­val im Vil­lage Cinema Wien-Mitte und sah den Doku­men­tar­film Log­Book Ser­bis­tan“.
Dieser auf­schluss­rei­che und auch sehr bewe­gende Film zum Thema Migra­tion behan­delte den Alltag von Flücht­lin­gen und beleuch­tete beson­ders Aspekte wie Soli­da­ri­tät, Wil­lens­kraft und Hoff­nung.

Zu Gast waren auch Želi­mir Žilnik, der Regis­seur und Dreh­buch­au­tor, sowie Sarita Mati­je­vić, die Pro­du­zen­tin. Die Schü­ler und Schü­le­rin­nen hatten damit die ein­ma­lige Gele­gen­heit, die Film­schaf­fen­den per­sön­lich kennen zu lernen. Im Anschluss an die Film­vor­füh­rung gestellte Fragen wurden aus erster Hand beant­wor­tet und es erga­ben sich wirk­lich span­nende Gesprä­che.
Der Film konnte den Schü­lern ein Stück Ost­eu­ro­pas näher brin­gen, sie zum Nach­den­ken anre­gen und so viel­leicht einen Bei­trag zur euro­päi­schen Inte­gra­tion leis­ten.

Inhalt:

Im Nie­mands­land kurz vor der unga­risch-ser­bi­schen Grenze sitzt ein Mann am Lager­feuer. Er ist einer von vielen Flücht­lin­gen, die sich in der Hoff­nung auf ein bes­se­res Leben zu Fuß auf den Weg aus Syrien über die Türkei und Bul­ga­rien bis Ser­bien gemacht haben. Er hat seine Heimat ver­las­sen, um in Europa eine neue zu finden. In seiner Doku­men­ta­tion bringt Regis­seur Želi­mir Žilnik die Geschich­ten und den Alltag von Flücht­lin­gen auf neu­trale und nüch­terne Weise auf die Lein­wand. Die sich selbst spie­len­den Prot­ago­nis­ten wirken wie mensch­li­ches Treib­gut zwi­schen Hoff­nung und Resi­gna­tion. Der Film widmet sich einem der bren­nends­ten Themen unse­rer Gegen­wart und gibt ins­be­son­dere den meist abs­trak­ten Flücht­lings­zah­len aus den Medien ein Gesicht.