Mammut oder doch Mamuz?

Veröffentlicht am 04.11.2019

Die Klas­sen 2C und 2F auf den Spuren der Urge­schichte

Am 16.10.2019 waren die Klas­sen 2C und 2F in Asparn an der Zaya. Dort haben wir das Urge­schich­temu­seum Mamuz“ besucht. 

Unsere erste Sta­tion war das For­schungs­la­bor, dort sah man die Arbeits­schritte der Kup­fer­ge­win­nung bzw. die Bear­bei­tun­gen von Kera­mik­fun­den. Bei Aus­gra­bun­gen setz­ten die Archäo­lo­gen Spuren der Ver­gan­gen­heit frei. Außer­dem sahen wir eine nach­ge­machte Wand­ma­le­rei der Höhle Las­caux, welche ursprüng­lich in Frank­reich ist. 

Bei der Füh­rung ging es um die Urge­schichte. In dieser Epoche gab es noch keine Schrift. In der Alt­stein­zeit hatten die Noma­den“ Werk­zeuge aus Stein (Faust­keil) und Kno­chen und jagten Ren­tiere, Mam­muts, Hasen und Bisons. Außer­dem sam­melte der Stein­zeit­mensch Beeren, Früchte und Nüsse als Nah­rung und ver­brachte den Tag als Jäger und Samm­ler. Der Muse­ums­füh­rer meinte, dass man eigent­lich gar nicht in Höhlen gelebt habe, son­dern in Jurten, das sind große Zelte mit Leder­dä­chern. Das Feuer wurde mit Kat­zen­gold und Feu­er­stei­nen (hier wird der Schwe­fel­ge­ruch frei) gemacht. Kno­chen wurden ent­we­der für Waffen und Schmuck ver­wen­det oder auch ver­heizt.

In der Jung­stein­zeit wurden die Men­schen sess­haft, das heißt, sie blie­ben an einem Ort, wo sie Acker­bau und Vieh­zucht betrie­ben und Kera­mi­ken her­stell­ten. Die Urzeit­men­schen waren meis­tens arm und strit­ten mit rei­chen Leuten, hin und wieder wurden sogar Waffen ein­ge­setzt.

Das große Ereig­nis im Mamuz war das Speer­wer­fen, wobei wir die Klas­sen­ka­me­ra­den mit Geschrei anfeu­er­ten. Nach­dem wir ein Mammut erlegt hatten, wurden uns die Metall­zei­ten erklärt. Es wurden Erze abge­baut und das Rad erfun­den. Somit konn­ten mit Hilfe von Pfer­den die Waren trans­por­tiert werden. In der Hall­statt­zeit bauten die Men­schen Salz, das weiße Gold“, ab. Ein rei­ches Kriegs­volk waren die Kelten. In der Eisen­zeit galt die Gleich­be­rech­ti­gung zwi­schen Mann und Frau. Frauen durf­ten sogar Hosen und Waffen tragen. 

Am Ende der Füh­rung zeigte uns der Muse­ums­füh­rer, wie man Feuer macht und dann durf­ten wir selbst den Funken sprü­hen lassen. Das war ein Spaß. Nach dem Feu­er­spiel gab es noch Fla­den­brot nach urzeit­li­chem Rezept. 

*„Ich finde es war ein inter­es­san­ter und lus­ti­ger Aus­flug.“

… ich habe viel Neues ken­nen­ge­lernt.“

Ich fand den Aus­flug sehr inter­es­sant und wün­sche mir mehr von diesen Exkur­sio­nen.“
Celina, Dora, Alice, Vik­to­ria und Raphael, 2F


Dass das Werfen des Speers so viel besser mit Hilfe der Schleu­der ging, war sehr inter­es­sant.“

Die Exkur­sion hat mir dabei gehol­fen, mir die Stein­zeit jetzt rich­tig gut vor­stel­len zu können.“

Das Tolle daran war das All­tags­le­ben, z.B. zu sehen, wie und wo die Men­schen damals geschla­fen haben.“

Sehr gut und rea­lis­tisch dar­ge­stellt.“

Das prak­ti­sche Aus­pro­bie­ren hat uns so echt in diese Zeit hin­ein­ver­setzt.“
Lukas, Daniel, Filipa, Denisa und Marie, 2C*