Roland Herret und das Adamas-Quartett im Dr. Rudolf Koch-Saal

Veröffentlicht am 01.03.2016

Das schul- und jahr­gangs­über­grei­fende Pro­jekt fand in dieser Form zum ersten Mal statt und wurde dan­kens­wer­ter­weise vom Eltern­ver­ein des Gym­na­si­ums ganz groß­ar­tig unter­stützt.
Es kamen viele Gäste aus den Volks­schu­len Anton Bruck­ner-Gasse und Albrecht­straße sowie aus der NMS Lang­stö­ger­gasse. Vom Gym­na­sium nahmen alle zwei­ten und fast alle ersten Klas­sen teil.

Im Zuge der sehr abwechs­lungs­reich gestal­te­ten Stunde mit vielen wit­zi­gen Poin­ten der Erzäh­le­rin Ulla Pilz erfuh­ren die Kinder viel über die Fami­lie der Strei­cher und die unter­schied­li­chen Klang­ei­gen­schaf­ten der ent­spre­chen­den Instru­mente, über den Instru­men­ten­bau, die Pro­be­ar­beit in einem Streich­quar­tett und aller­letzte Kon­zert­vor­be­rei­tun­gen.
Im Zen­trum des sehr kind­ge­rech­ten Pro­gramms stand aber die Frage, wie aus vier ein­zel­nen, sehr talen­tier­ten Musi­kern ein Ensem­ble wird, das einen ein­zi­gen, homo­ge­nen Klang­kör­per bildet.

Den jungen Zuhö­rern wurden musi­ka­li­sche Lecker­bis­sen aus unter­schied­lichs­ten Epo­chen der Musik­ge­schichte gebo­ten, dar­un­ter das Kai­ser­quar­tett“ von Joseph Haydn sowie Aus­schnitte aus dem berühm­ten Quar­tett von Franz Schu­bert Der Tod und das Mäd­chen“.
Ebenso im Pro­gramm waren Beet­ho­ven, Ravel, Pavel Haas und die berühmte Pop-Nummer Sir Duke“ von Stevie Wonder: Music is a world within itself with a lan­guage we all under­stand”.
Genau diese Bot­schaft wurde den zuhö­ren­den Kin­dern vom Adamas Quar­tett auf viel­fäl­tige und facet­ten­rei­che Art spie­le­risch, aber unmiss­ver­ständ­lich über­mit­telt.

Manche Schü­ler haben über das Pro­gramm 4×1=1 ihr Lieb­lings­in­stru­ment gefun­den oder den Ent­schluss gefasst, selbst ein Streich­in­stru­ment zu erler­nen:

Ich möchte auch ein Instru­ment lernen und habe bis jetzt zwi­schen Geige und Schlag­zeug geschwankt. Jetzt weiß ich, dass ich ein Streich­in­stru­ment spie­len möchte.
Arian Edler, 2D

Ich spiele Geige, daher hat mich die 1. und 2. Geige beson­ders beein­druckt. Sie haben toll gespielt!
Jona­than Breinl, 1A

Das Cello war das Beste.
Wenn das Cello nicht mit­ge­spielt hat, hat das ganze Quar­tett so leer geklun­gen.
Sonja Eid­mann, 1A

Ich finde die Beset­zung eines Streich­quar­tetts gut: zwei Geigen, eine Brat­sche und ein Cello klin­gen sehr aus­ge­wo­gen.
Anna Koch, 2H

Als sie das Beet­ho­ven-Stück gespielt haben, konnte ich mir vor­stel­len und emp­fin­den, was der Kom­po­nist damit sagen wollte. Musik ist wirk­lich wie eine Spra­che, die Gefühle ver­mit­teln kann.
Lilly Rött­ger, 2C

In einem Streich­quar­tett muss jeder Spie­ler auch auf die ande­ren Spie­ler achten, damit sie zusam­men blei­ben. Und ich weiß jetzt, dass ein Streich­quar­tett auch sehr gut Pop-Musik spie­len kann.
Pau­lina Demel und Phil­ipp Brändli, 2C

Am besten hat mir gefal­len, dass alles, was wir über das Streich­quar­tett erfah­ren haben, in eine Geschichte ver­packt war, die die Musi­ker für uns gespielt haben. So wurde uns bild­lich ein Ein­blick in ihre Musik­welt gebo­ten. Beson­ders cool war auch, dass die Erzäh­le­rin am Schluss mit­ge­sun­gen hat. Ich fand es ein­fach toll!
Elena Kern und Anja Knafl, 2C

Ich mochte am meis­ten die lang­same und schöne Musik. Auch dass es Musik und Thea­ter gleich­zei­tig war, war toll. Am Ende durf­ten wir zu den Musi­kern raus­ge­hen, das war das Beste.
Adam Menc­zik, 2H

Mir hat die Mode­ra­to­rin so gut gefal­len. Sie hat uns alles so lustig erklärt. Man hat oft lachen müssen und somit war die Stim­mung sehr gut. Ich fand auch alle Musi­ker nett und lustig. Die Musik war sehr, sehr, sehr schön.
Xenia Malzer und Mar­tina Smek, 2H