Schiele Selbstporträt

Aus den gemalten Einzelteilen der 7B und 7C entstand ein gemeinsames Werk

Veröffentlicht am 05.06.2018

1918 war das Todes­jahr von Otto Wagner, Gustav Klimt und Egon Schiele.
Aus diesem Anlass zeigt das Leo­pold­mu­seum in Wien 2018 eine große Jubi­lä­ums­aus­stel­lung, die ins­be­son­ders Werke von Gustav Klimt und Egon Schiele zeigt. Gustav Klimt war Schie­les Mentor und väter­li­cher Freund, der sich jedoch nie selbst malte. Schiele jedoch malt sich wieder und immer wieder, auf der Suche nach Ant­wor­ten…
Der junge, 22-jäh­rige Egon Schiele schafft mit dem berühm­ten Selbst­bild­nis mit Phy­sa­lis“ 1912 sein viel­leicht berühm­tes­tes, wahr­schein­lich aber bekann­tes­tes Selbst­bild­nis.
Dieses Selbst­bild­nis in Qua­drate zu zer­le­gen und dann die klei­nen Qua­drate auf 20×20 cm zu ver­grö­ßern, um ein großes Bild zu kre­ieren, war die Auf­gabe der Schü­le­rIn­nen und Schü­ler der 7B und 7C in Bild­ne­ri­scher Erzie­hung. Gemalt wurde mit Acryl­far­ben. Das Abstim­men der Farben und des Pin­sel­duk­tus auf­ein­an­der war eine große Her­aus­for­de­rung für die Jugend­li­chen.
Das Ergeb­nis kann sich sehen lassen und ziert den Gang im Erd­ge­schoß.
(Mag. Bet­tina Nagy-Rumpf)