Tiermedizin hautnah "Schnupper-Studium" der 3B an der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Veröffentlicht am 26.06.2019

Die brü­tende Hitze, die am 26. Juni 2019 beim Schnup­per­stu­dium“ der 3B an der Vete­ri­när­me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien herrschte, tat der Begeis­te­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler keinen Abbruch. Unter der Lei­tung von Dr. Ursula Kolm von der Abtei­lung für Kar­dio­lo­gie beka­men wir an einem über­aus abwechs­lungs­rei­chen Vor­mit­tag einen Ein­blick in die inhalt­li­che Viel­falt der Tier­me­di­zin.

Im Hör­saal, wo nor­ma­ler­weise Stu­den­ten die Schul­bank drü­cken, gab es zunächst einen kurzen Ein­blick in neu­ro­lo­gi­sche Fälle: Was hat es etwa mit Hunden auf sich, die einen Tic ent­wi­ckelt haben oder warum zucken Katzen manch­mal mit dem Kopf, bevor sie in tiefen Schlum­mer fallen? 

Auf der Radio­lo­gie staun­ten wir dar­über, welche Fremd­kör­per unsere lieben Haus­tier­chen so ver­schlu­cken. Wir durf­ten den Chir­ur­gen bei einer Ope­ra­tion über die Schul­ter schauen und im Vetsim“, dem Übungs­la­bor für Stu­den­ten, galt es an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen die tier­ärzt­li­che Praxis zu erpro­ben, etwa beim Blut­ab­neh­men (mit echten Nadeln) oder am OP-Tisch, frei­lich alles an Plas­tik­ob­jek­ten.

Wie zu erken­nen ist, wann ein Pferd an einer Kolik leidet und welche The­ra­pie dann indi­ziert ist, war vom Herrn Pro­fes­sor in den Stäl­len der Klinik zu erfah­ren. Dort wurde vom Schmied auch ein eige­nes 3B-Huf­ei­sen für uns ange­fer­tigt. Dass eine Kuh so schwer sein kann, wie fast alle Schü­le­rIn­nen aus der ganzen Klasse zusam­men, lern­ten wir ebenso wie dass Lamas tat­säch­lich spu­cken, wobei wir einer sol­chen Atta­cke glück­li­cher­weise ent­ge­hen konn­ten …

Trotz der Hitze: eine coole Sache, diese Tier­me­di­zin