105 Wiener Philharmoniker und ein Dirigent

Veröffentlicht am 01.10.2019

Am Frei­tag, 11.10.2019, spiel­ten die Wiener Phil­har­mo­ni­ker im Wiener Kon­zert­haus unter Diri­gent Andrès Orozco-Estrada ein Kon­zert aus­schließ­lich für Schul­klas­sen aus der Unter­stufe.
Am Pro­gramm stand Strawinsky›s Bal­lett­mu­sik Le Sacre du Prin­temps“.
Der Kon­tra­bas­sist Chris­toph Wimmer und der Schlag­wer­ker Johan­nes Schnei­der begeis­ter­ten die Jugend­li­chen mit einer gekonn­ten Ein­füh­rung in die kom­plexe Rhyth­mik Stra­wins­kys, wobei der Text Frank­fur­ter Würstl“ sowie „….und Senf dazu“ als typisch wie­ne­ri­scher Zugang mit Augen­zwin­kern äußerst hilf­reich war.
Ein wei­te­res High­light des Kon­zerts war der Auf­tritt der gesam­ten Jugend­kom­pa­nie der Bal­let­t­aka­de­mie der Wiener Staats­oper im zwei­ten Teil. Diese Über­ra­schung ist wirk­lich gelun­gen!
Viele der Schü­ler und Schü­le­rin­nen aus dem Gym­na­sium Klos­ter­neu­burg (Klasse 2G mit Mag. Chris­tina Streh­low und Klasse 4D mit Mag. Edith Ach­leit­ner-Koch und Mag. Clara Anschu­ber) hätten eine Stei­ge­rung des Kon­zert­er­leb­nis­ses nur noch darin gese­hen, die Tänzer auch im ersten Teil schon dabei zu haben.
Hier einige Schü­ler­stim­men:

Das Kon­zert hat mir sehr gut gefal­len, weil es anders als andere Kon­zerte war. Einmal klang die Musik beru­hi­gend und ein ande­res Mal laut und beängs­ti­gend. Die Musik zog einen mit der Zeit in den Bann, und man konnte gar nicht genug davon bekom­men. Wenn man die Geschichte kannte, bekam man rich­tig Kopf­kino und kon­zen­trierte sich nur noch darauf. Die vielen Leute im Saal merkte ich gar nicht mehr. Ich hoffe, dass wir wieder einmal so einen Aus­flug machen!
Mona Schna­bel

Ich war fas­zi­niert über diese Art von Musik. Sie war sehr span­nend und ein tolles Erleb­nis. Ich hatte bis jetzt noch nie so ein inten­si­ves Bal­lett gehört, bis jetzt kannte ich nur ruhi­gere Bal­lette wie Schwa­nen­see“ oder Nuss­kna­cker“, aber das Früh­lings­op­fer“ war auf seine eigene Art auch sehr schön. Ich fand es auch gut, dass das Publi­kum mit­ein­be­zo­gen wurde.

  • Emil Kunesch:*

Ich habe das Kon­zert sehr genos­sen. Der Saal war toll, und ich fand es beein­dru­ckend, wie die Phil­har­mo­ni­ker spiel­ten. Wir duften so nahe bei den Musi­kern sitzen, und das Rhyth­mus­spiel war eine gute Idee und hat viel Spaß gemacht!
Livia Bir­kner

Das Stück war ori­gi­nell. Für mich waren einige Stel­len sehr schön und nett anzu­hö­ren. Es gab aber immer wieder Teile, die waren für mich ein biss­chen zu wild. Das ist Geschmacks­sa­che . Das Früh­lings­op­fer“ war jeden­falls einmal was ande­res, und ziem­lich cool.
Sophie Ecker

Ich fand das Stück sehr abwechs­lungs­reich, sodass es nie lang­wei­lig wurde. Die Klänge des Orches­ters waren sehr anders und span­nend. Man konnte nie wissen, was als nächs­tes kommt. Außer­dem ist es ein wun­der­schö­nes Gefühl, wenn man in einem Saal sitzt und vor einem schwillt das Orches­ter an.
Anna Bösch
Le Sacre du Prin­temps“ hat mir sehr gut gefal­len, denn die Wiener Phil­har­mo­ni­ker haben nicht nur gespielt, son­dern haben uns auch das Stück erklärt. Wir durf­ten sogar mit­ma­chen. Die Kinder, die unten saßen, soll­ten stamp­fen und dabei Frank­fur­ter Würs­tel“ sagen. Und die, die oben saßen, soll­ten 2x klat­schen und 2x auf die Brust schla­gen, wäh­rend das Orches­ter gespielt hat. Das war rich­tig cool.
Aber am meis­ten hat mir gefal­len, dass auch ein Bal­lett dazu getanzt hat!
Eva Pel­dova

Das Kon­zert war sehr beein­dru­ckend. Ich fand es beson­ders toll, wie mit ver­schie­de­nen Instru­men­ten Geräu­sche erzeugt wurden, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie durch Instru­mente erzeugt werden können! Auch wun­der­schön fand ich die phan­tas­ti­schen Über­gänge, wenn zuerst ganz hohe und zarte Melo­dien gespielt wurden und dann plötz­lich tiefe und kraft­volle Schläge dazwi­schen kamen.
Juli­anna Punzet

Die Geiger haben rich­tig schnell und schön gespielt! Die Musik war unfass­bar toll, und es war gut, dass die Phil­har­mo­ni­ker auch die meis­ten Instru­mente erklärt haben. Aber das beste war der wun­der­schöne Saal!
Char­lotte Hells­berg