Compulsory elective subjects

Last Update: 15.01.2019

Was sind Wahlp­f­licht­ge­gen­stände?

WPG sind Pflicht­fächer, die man nach eigenem Interesse wählen kann, es gibt daher auch eine nor­male“ Beur­teilung wie bei jedem anderen Pflicht­ge­gen­stand. Die Wahlp­f­licht­ge­gen­stände ermög­lichen es kleine, indi­vidu­elle Schwer­punkte zu setzen und werden von der 6. bis zur 8. Klasse besucht.

In wel­chem Ausmaß müssen WPG gewählt werden?

In Gym­nas­ium und Real­gym­nas­ium müssen an unserer Schule 6 Wochen­s­tun­den gewählt werden. Wenn man z.B. ein zweijähriges WPG in der 6. und 7. Klasse wählt, hat man 4 Stun­den absolviert. 

Arten von Wahlp­f­licht­ge­gen­ständen

Es gibt zwei Grup­pen von Wahlp­f­licht­ge­gen­ständen:

Gruppe I: Zusätz­liche Wahlp­f­licht­ge­gen­stände

Das sind Gegen­stände, die man im Regel­un­ter­richt nicht hatte und nicht hat. Es gibt zweijährige oder dreijährige WPG mit je 2 Wochen­s­tun­den, also gesamt 4 oder 6 Stun­den. (z.B. mög­liche weit­ere Sprache in der Ober­stufe: Span­isch, Russ­isch, Itali­en­isch, Fran­zös­isch)

Gruppe II: Ver­tiefende Wahlp­f­licht­ge­gen­stände

Das sind Gegen­stände, die man am Vormit­tag als Regel­fach hat (wie etwa Deutsch oder Physik) und im Wahlp­f­licht­ge­gen­stand ver­tieft, sich also intens­iver damit befasst. Meist sind das zweijährige Wahlp­f­licht­ge­gen­stände (6./7. Klasse bzw. 7./8. Klasse) mit je 2 Wochen­s­tun­den, die gesamt 4 Stun­den ergeben. In bestim­mten Fällen ist auch ein ein­jähriges WPG mit 2 Wochen­s­tun­den mög­lich, wenn es der Erfül­lung des Ges­amt­s­tun­densolls dient. Zu wählen in der 7. oder 8. Klasse (siehe Liste). 

Fre­ifächer

Wenn mehr als 6 Stun­den gewählt werden, müssen überzäh­lige Stun­den als Fre­ifach (F) gewählt werden. Auch der Besuch als Fre­ifach ist nur mög­lich, wenn dieses als WPG von mindes­tens acht Schüler­innen und Schülern gewählt wird. Die Anmel­dung für ein WPG als Fre­ifach wird als Wunsch in Evid­enz gehal­ten. Die defin­it­ive Anmel­dung dazu muss aber unter der Voraus­set­zung, dass es vom Stun­den­plan mög­lich ist, am Beginn des jew­ei­li­gen Schul­jahres inner­halb der vorgegebenen Frist über den Klassen­vor­stand erfol­gen.
Man beginnt mit den Wahlp­f­licht­ge­gen­ständen ents­prechend dem Plan in der vorgese­henen Klasse. Ein in der 6. Klasse begonnener dreijähriger Wahlp­f­licht­ge­gen­stand muss die ganzen drei Jahre besucht werden. 

IB Kurse, die als Wahlp­f­licht­fächer ange­boten werden

Es gibt IB-Kurse, die als Wahlp­f­licht­ge­gen­stand geführt werden (z.B. Film, European Stud­ies). Diese werden auf Eng­lisch abge­hal­ten.

Wann kommt ein Wahlp­f­licht­ge­gen­stand zus­tande?

Wenn sich mindes­tens 8 Teil­nehmer anmelden. Die WPG werden jahr­gang­süber­gre­ifend geführt. Alle Schüler­innen und Schüler, deren Wahlp­f­licht­ge­gen­stand nicht zus­tande kommt, müssen erneut wählen. 

Wahlp­f­licht­ge­gen­stand und Reife­prü­fung

Alle WPG (zusätz­lich und ver­tiefend), die mindes­tens vier Wochen­s­tun­den besucht wurden, können für die münd­liche Reife­prü­fung als eigen­ständiges Prü­fungs­fach gewählt werden.
2 bzw. 4-stündige Wahlp­f­licht­ge­gen­stände können auch als Ergän­zung zu einem dazu gehöri­gen Pflicht­ge­gen­stand her­angezo­gen werden, wenn die Summe Wochen­s­tun­den der zur münd­lichen Prü­fung gewähl­ten Fächer die geforderte Anzahl der Unter­richtss­tun­den nicht erreicht (10 Stun­den bei zwei Prü­fun­gen, 15 Stun­den bei drei Prü­fun­gen).

Die Mindes­t­an­zahl der Wochen­s­tun­den kann durch Ergän­zung des ents­prechenden ver­tiefenden WPGs zu dem dazuge­höri­gen Pflicht­ge­gen­standes erreicht werden. 

Zum Beis­piel: Chemie (4 WSt.) + PUP (4 WSt.) sind ohne WPG zu wenig, also + WPG PUP (4 Std.) = 12 Stun­den!

Leis­tungs­fest­s­tel­lung und Leis­tungs­beur­teilung

Wahlp­f­licht­ge­gen­stände sind Pflicht­fächer. In Hin­blick auf das Auf­steigen und mög­licher Wieder­holung­s­prü­fun­gen werden die WPG wie Pflicht­ge­gen­stände behan­delt. In den WPG sind münd­liche Prü­fun­gen und Hausübun­gen zulässig, allerd­ings keine Schu­larbeiten. Wenn eine Klasse wieder­holt werden muss, der WPG im Jahr des Wieder­holens aber nicht geführt wird, muss der WPG gewech­selt werden.