Computer Science und Wirtschaftsinformatik

Der Unter­richt findet in Kle­in­grup­pen zu je drei Wochen­s­tun­den in der 7. und 8 Klasse der Ober­stufe statt.
Der Lehr­plan aus Wirtschaftsin­form­atik ori­entiert sich am Aufbau des dre­istündi­gen Faches Com­puter Sci­ence“ und wird größten­teils in eng­lischer Sprache unter­richtet.
Das schu­lautonome Fach ents­pricht dem Gegen­stand der Wirtschaftsin­form­atik der Han­del­sakademie. Daraus ergeben sich Anrechen­barkeiten und Kom­bin­a­tionsmög­lich­keiten für das Stu­dium der Wirtschaftsin­form­atik. Der Ein­stieg in die inform­at­ische Grundaus­b­ildung der Fach­hoch­schu­len wird durch die Ein­führung in die Pro­gram­mi­er­sprac­hen Java, Python und PHP/​MySQL gewähr­leistet.
Das Wahlp­f­licht­fach Wirtschaftsin­form­atik bereitet die Schüler­innen und Schüler inhalt­lich auf das Zer­ti­fikat Com­puter Sci­ence“ im Rahmen des Inter­na­tional Bac­ce­laur­eate“ vor und kann zusam­men mit der Reife­prü­fung am BG/BRG Klosterneuburg abgelegt werden.
Arbeit­s­tech­niken und Kom­pet­en­zen:
Die Beschaf­fung und Bew­er­tung fach­spezi­fis­cher Inform­a­tionen, sowie vernet­ztes Denken und Arbeiten, Selb­stor­gan­isa­tionsfähigkeit, Pro­jekt­man­age­ment, Net­work­ing, ana­lyt­isches Denken, Präsent­a­tionsfähigkeit und Argu­ment­a­tionsfähigkeit werden im Unter­richt laufend train­iert und mit den Schüler­innen und Schülern eingeübt.

Lern­in­halte:

#### Teil­bereich Betriebssysteme und Net­zwerkman­age­ment:

  • Zusam­men­wirken unter­schied­licher Betriebssysteme in einem Net­zwerk;
  • Planung und Install­a­tion von Servern, Arbeitssta­tionen, Peri­pher­ieger­äten und App­lika­tionen;
  • Net­zwerkbe­triebssysteme: Soft­ware zur Net­zwerk­ver­wal­tung, Net­zwerkad­min­is­tra­tion; Remote — Net­zwerkman­age­ment; Ein­rich­tung und Ver­wal­tung von Web und FTP Servern; 
  • Ein­rich­tung und Ver­wal­tung eines Proxy- und Mailserv­ers; Ein­rich­tung von Mailing­listen und News­groups; Net­zwerktools [Mon­it­or­ing, Durch­satzo­p­ti­mier­ung u.a.];
  • Net­zwerksich­er­heit; Zutritts — und Zugriffss­chutz; Install­a­tion und Kon­fig­ur­a­tion von Fire­walls; Ser­ver­backup­strategien.

Teil­bereich Inter­net, Mul­ti­me­dia und Con­tent­man­age­ment

  • Inter­net, Intranet, Extranet; Inform­a­tions­beschaf­fung im Netz, 
  • Such­maschinen; Such­strategien und Lernen im Netz; 
  • WEB Pub­lish­ing; ein­fache Anim­a­tionen und Interak­tionen;
  • Ein­führung in ein Autoren­werkzeug;
  • Web Pub­lish­ing mit Web — Tools [HTML Editoren]; Grundsätze des Designs.

Teil­bereich Komprimier­ung­s­tech­niken:

  • Datei­form­ate. digitales Video, digitale Video­bearbei­tung, digitale Sound­bearbei­tung, Mixing, 
  • Trans­fer­tech­niken von analog nach digital; 
  • Videokon­fer­en­z­tech­nik [Webex, Lifes­ize, Adobe Con­nect]
  • Voice over IP, Videotele­fon, Call Center; 
  • Arbeits und Ziel­grup­pen­planung inklus­ive Kosten/​Nutzenüberlegungen;
  • Com­puter Based Train­ing [CBT], Web Based Train­ing;
  • Ver­schlüs­se­lung­s­tech­niken, elektron­is­che Unter­s­chriften, Zugriff­skon­trol­len.

Teil­bereich Ange­wandte Pro­gram­mier­ung

  • Gestal­tung von Ben­utzer­ober­flächen, logis­cher Ablauf von Pro­gram­men.
  • Kon­strukte der Ablauf­steuer­ung, Syntax der ver­wen­deten Pro­gram­mi­er­sprac­hen [JAVA, PHP, Python], 
  • Entwer­fen, Kod­ieren, Testen von Pro­gram­men;
  • Fehler­suche. Integ­ra­tion von Kom­pon­en­ten;
  • Prob­le­m­an­a­lyse; Mod­ell­b­ildung,
  • Grundla­gen der objek­t­ori­entieren Pro­gram­mier­ung;

Teil­bereich Soft­wareentwicklung, Pro­jekt­man­age­ment:

  • Meth­oden des Pro­jekt­man­age­ments,
  • Anwendung der Meth­oden des Pro­jekt­man­age­ments auf die Soft­wareentwicklung;
  • Entwicklun­gen in der Soft­ware­tech­nik.

Unter­richts­meth­oden:

  • Prax­isor­i­entierte Aufgaben­stel­lungen, sowie Prob­lem und hand­lungsor­i­entierter Unterricht[(Arbeit an Pro­jek­ten, Fall­stud­ien und Sim­u­la­tionen].
  • Lern­ar­range­ments, die den Schüler­innen und Schülern ermög­lichen, indi­vidu­elle Stärken zu zeigen, ihre Selb­steinsch­ätzungs­fähigkeit weiter zu entwick­eln und aus ihren Fehlern lernen zu können. Die Mög­lich­keiten indi­vidu­eller För­der­ung steht dabei im Vorder­grund.
  • Work­shops bei Schul­ver­an­stal­tun­gen und die Präsent­a­tion des Gel­ernten auf ver­schiedenen Bildungsmessen [Inter­päd­ago­gica, Bildung Online, eBazar, Future Learn­ing Lab an der PH Wien, u.a.], sowie das Her­an­ziehen von Fach­leu­ten aus der Praxis tragen dazu bei, dass den Schüler­innen und Schülern tiefe Ein­blicke in die Zusam­men­hänge wirtschaft­licher und gesell­schaft­licher Abläufe gegeben werden können.
  • Die Ver­mittlung des integ­rier­ten Frem­d­sprac­hen­lernens [Con­tent and Lan­guage Integ­rated Learn­ing] erfolgt durch die enge Anbindung an das IB Fach Com­puter Sci­ence integ­rativ, damit sowohl im fach­lichen, als auch im sprach­lichen Bereich die Schüler­innen und Schüler bei der Heraus­b­ildung von Wissen und Fähigkeiten ein­er­seits, als auch sprach­licher und kom­munikat­iver Kom­pet­en­zen ander­er­seits, unter­stützt werden. 
  • Weit­ers wird eine Übungs­firma im Rahmen des Unter­richts der 8. Klasse mit Kli­en­ten aus dem Umfeld der Schüler­innen und Schüler erstellt und gemäß den Meth­oden des Pro­jekt­man­age­ments als Webauftritt aus­gearbeitet.