Commentarii de itinere Lauriacum facto

Published on 11.10.2018

Welche Remin­iszen­zen die dis­cip­uli et dis­cip­u­lae (6A und 7D, beg­leitet von ihren Latein­pro­fess­orinnen Anschuber, Reich und Szettele) an die Exkur­sion zur ober­ös­ter­reichis­chen Landesauss­tel­lung Die Rück­kehr der Legion“ in Enns / röm. Lauri­acum hatten:

Die Bus­fahrt hat zwar ziem­lich lange gedauert, aber allein schon für die Besich­ti­gung dieser wun­der­schönen Stadt hat es sich aus­gezahlt und von dem Aus­sicht­s­turm hatte man einen malerischen Aus­blick.

Gra­bins­ch­riften, das Modell der Legion und viele aus­geg­rabene Fund­stücke wie z.B. ein Ohren­putzer“ oder ein Skalpell, das viel­leicht vor 2000 Jahren einem Sold­aten das Leben ger­ettet hat, über­ras­chten mich pos­itiv.

Mir per­sön­lich hat die Basi­lika am besten gefallen, da ich es beeindruckend fand, dass es mitten in ihr eine Aus­grabungsstätte gab. 

Ich fand es toll, dass wir noch viel Neues gel­ernt haben, obwohl wir uns schon lange mit dem Thema beschäftigt haben. 

Da wir vor dem Aus­flug nach Lauri­acum Texte wie die Passio Flori­ani“ über­setzt und viel über das dam­a­lige Leben der Römer in Öster­reich erfahren hatten, war ich umso begeisterter, als ich die Porta Flori­ani selbst in der Basi­lika in Lauri­acum gese­hen habe.

Am meisten hat mich der Film über die Legionen der dam­a­li­gen Zeit überzeugt, da ich mich somit schnell ich das antike Leben hinein­ver­set­zen konnte.

Am meisten hat mich die Grabstelle ber­ührt – das Skelett eines Kindes zu sehen, macht mich eigent­lich traurig. 

Das High­light war die faszini­er­ende Darstel­lung der im Römer­la­ger Lauri­acum pos­i­tionier­ten Legion, weil man sich erst dadurch ein Bild machen konnte, welche enor­men Aus­maße ein sol­ches Heer mit 6000 Sold­aten hatte.

Wir erfuhren von Erfind­un­gen und Ger­ätschaften der Römer, wie z.B. Kränen oder Gür­telschnal­len, von denen ich nicht gewusst hatte, dass es sie damals bereits gab.

Ein wun­der­schöner, toller Tag mit einer aus­führ­lichen Führung im Museum, in der Kirche von Lorch und nicht zu ver­gessen bei her­r­li­chem Wetter in einer his­tor­isch bedeu­tenden Stadt.