35 Jahre Tschernobyl

Published on 13.01.2022

35 Jahre Tschernobyl …. eines der aufwendig­sten, aber auch spannend­sten und sin­nvoll­sten Schul­pro­jekte bisher“
(Klas­sen­s­precher Bene­dikt Ecker)

Eine kleine Fin­is­sage am Dien­stag, 11.1.2021, bil­dete den Abschluss der von der 7E gestal­teten und in der Aula II präsen­tier­ten Aus­s­tel­lung 35 Jahre Tschernobyl“. 

Nach einer zwei­mon­atigen Aus­s­tel­lungs­dauer wurde Rückblick auf die Eröffnungs­feier am 12.11.2021 gehal­ten, zu der auch Bür­ger­meister Stefan Schmuckensch­la­ger gekom­men war. 

In seiner Rede hatte er auf sehr nachden­k­liche Weise die Bedeu­tung von Ato­men­er­gie als mög­liche grüne“ Ener­gie im zukün­fti­gen Europa ange­sprochen. Mit­tler­weile sind, wie wir wissen, weit­ere Sch­ritte in diese Rich­tung unter­nom­men worden.

GSP-AG-Lei­t­erin Isabel Weiss hatte krit­isch den ein­set­zenden Mas­sen­tour­is­mus an der Unglückss­telle them­at­is­iert und nachdrück­lich die fäch­er­über­gre­ifende Rel­ev­anz des Aus­s­tel­lung­sthemas betont.

Lesen Sie einen kurzen Aus­schnitt aus der Rede des Klas­sen­s­prech­ers Bene­dikt Ecker, 7E

Im Jahr 2021 jährte sich die Atomkata­strophe von Tschernobyl, bei dem ein kom­plet­ter Reak­t­orb­lock explod­ierte, zum 35. Mal.
35 Jahre, in denen die Mensch­heit immer mehr über Ato­men­er­gie, Strahlung, Strah­lens­chutz und die Aus­wirkun­gen dieses ver­he­er­enden Reak­torun­falls gel­ernt hat.
Noch heute sind ganze Gebi­ete und Städte unbe­wohn­bar, Felder nicht zu bewirtschaften und Pilze, sogar in Öster­reich, ver­strahlt.“
Anläss­lich dieses trauri­gen Jubiläums hat sich unsere Geschichtelehr­erin, Frau Mag. Achleit­ner-Koch, für uns, die dam­a­lige 6E, heut­ige 7E, ein tolles sowie pro­fes­sion­elles Pro­jekt über­legt.“

Ein­blick in Arbeit­s­weisen und inhalt­liche Struk­turen ein­i­ger Schautafeln von Olivia Heat­ley, Lisa Loid­olt, Maria Küh­ber­ger und Sophie Baumgart­ner:

Während die Mehrheit der Schüler unserer Klasse mit Power­point und Word gearbeitet hat, haben sich einige von uns dazu entschieden, Good­Notes anzuwenden. Wir haben diese App bereits während des Online-Unter­richts ent­deckt und ver­wen­det, und hatten von Anfang an ein Konzept im Kopf, wie wir unsere Themen präsen­tieren kon­nten, ohne beson­ders viel Text zu ver­wenden.“ (Lisa Loid­olt, Olivia Heat­ley)

Mit Good­Notes ist es Olivia und mir gelun­gen, unser Plakat mit einer Zeitleiste zu verse­hen, um den Ver­lauf der Evak­uier­ung der Stadt Pripyat besser dar­zus­tel­len. Durch eine Kom­bin­a­tion von Inform­a­tion­s­tex­ten, Bildern und Zeitzeu­gen­er­in­ner­ungen haben wir ver­sucht, unser Thema dem Leser über­sicht­lich und anschau­lich näher zu brin­gen.“ (Maria Küh­ber­ger)

Lisa und ich haben die App genützt, um den Ver­lauf der radioakt­iven Wolke, die der Reak­torun­fall aus­gelöst hat, zu schildern.
Die Wolke zog zun­ächst über Weißruss­land, das Baltikum und Russ­land Rich­tung Skand­inavien, dann drehte der Wind und sie nahm Kurs auf Zen­t­raleur­opa, erreichte Deutsch­land, Öster­reich und Nor­dit­alien und zog weiter nach Süd­frankreich und Kor­sika bis Eng­land, um dann noch einmal umzudre­hen und auch den Balkan bis Griechen­land zu erreichen.“ (Sophie Baumgart­ner)

Noch­mals eine herz­liche Grat­u­la­tion an die Aus­s­teller-Klasse 7E, die anhand dieses Pro­jektes viel gel­ernt und wichtige, hil­freiche Erfahrungen gemacht hat.
Viele Schüler­innen und Schüler des Gym­nas­i­ums haben die Aus­s­tel­lung mit ihren Lehrkräften oder in Eigen­re­gie besucht oder sich online mit den erarbeiteten Inhal­ten aus­ein­anderge­setzt.

Der 7E ist es dem­nach gelun­gen, 35 Jahre nach der Kata­strophe von Tschernobyl neben allen derzeit­i­gen Über­le­gun­gen zur Klima­fre­und­lich­keit“ und Nach­haltigkeit“ der Ato­men­er­gie große Sens­ib­il­ität für die Gefahren dieses Themas zu erzeu­gen. Großes Kom­pli­ment!