„Pyramus und Thisbe“, der antike Mythos von zwei Liebenden, die - obgleich Nachbarn – wegen ihrer engstirnigen Eltern nicht zueinander finden können, wurde von Shakespeare sowohl im „Sommernachtstraum“ als auch in „Romeo und Julia“ rezipiert.
Eine eigenwillige, aber auch entzückende Aufführung des Sommernachtstraums besuchten die SchülerInnen der 6B (begleitet von 4 Langlateinern aus der 6C) im Dezember in der Burg. Davor hatten sie im Lateinunterricht den Originaltext übersetzt (und wissen daher auch, wieso die Maulbeeren nun dunkelrot und nicht mehr weiß sind) und im Deutschunterricht über das „Stück im Stück“ gesprochen, denn auch Barockdichter Andreas Gryphius hat diesen uralten und doch ewig gültigen Stoff in seiner Komödie „Herr Peter Squenz“ bearbeitet.
Sabine Szettele
