Verhaltensvereinbarung

Grund­satz­er­klä­rung

Unsere Schule ver­steht sich als Ort des gemein­sa­men Leh­rens und Ler­nens. Bil­dung ver­ste­hen wir in einem umfas­sen­den Sinn als den gesam­ten Men­schen betref­fend. Dazu gehö­ren Wis­sens­ver­mitt­lung, Ent­wick­lung sozia­ler Fähig­kei­ten und eines weit­rei­chen­den Umwelt­be­wusst­seins, Ent­de­cken des eige­nen krea­ti­ven Poten­zi­als sowie Wert­schät­zung der eige­nen kör­per­li­chen Fähig­kei­ten. Lehrer, Schü­ler, Eltern und Schul­per­so­nal sind glei­cher­ma­ßen dafür ver­ant­wort­lich, dass diese Ziele erreicht werden können. Wir betei­li­gen uns aktiv am Schul­le­ben und gestal­ten dieses gemein­sam. Wir alle wenden keine Form von kör­per­li­cher, ver­ba­ler und see­li­scher Gewalt an.

Abschnitt 1: All­ge­meine Regeln

1: Anwe­sen­heit & Unter­richt

Im Unter­richt und bei Schul­ver­an­stal­tun­gen wird auf Pünkt­lich­keit Wert gelegt.

Gänge und Klas­sen­räume dürfen erst ab 7.45 Uhr betre­ten werden. Vor 7.45 Uhr können sich Schü­ler in der Aula 0 auf­hal­ten, werden dort aber nicht beauf­sich­tigt.

Ab dem Ein­läu­ten der Unter­richts­stunde halten sich die Schü­ler in den Klas­sen oder vor den Son­der­un­ter­richts­räu­men auf. Sollte fünf Minu­ten nach Unter­richts­be­ginn noch keine Lehr­kraft in der Klasse sein, melden die Klas­sen­spre­cher dies unverzüglich im Kon­fe­renz­zim­mer oder im Sekre­ta­riat.

Schü­ler und Lehrer kommen pünktlich in alle Unter­richts­stun­den. Bei ver­spä­te­tem Ein­tref­fen ent­schul­di­gen sich Schü­ler wie Lehrer für ihre Ver­spä­tung.

So wie auch Lehrer die vor­be­rei­te­ten Unter­richts­mit­tel mit­brin­gen, halten die Schü­ler auch die not­wen­di­gen Unter­richts­mit­tel zu Stun­den­be­ginn bereit und erhal­ten diese in einem dem Unter­richts­zweck ent­spre­chen­den Zustand.

Wäh­rend des Vor­mit­tags­un­ter­richts (und Frei­stun­den) dürfen die Schü­ler das Gebäude nicht ver­las­sen, außer in begründeten Aus­nah­me­fäl­len nach Abmel­dung im Sekre­ta­riat. In der Mit­tags­pause zwi­schen Vor- und Nach­mit­tags­un­ter­richt kann das Schul­ge­bäude ver­las­sen werden.

Wäh­rend des Vor­mit­tags­un­ter­richts dürfen auch eigen­be­rech­tigte Schü­ler die Schul­lie­gen­schaft nur mit Geneh­mi­gung eines zustän­di­gen Leh­rers oder der Direk­tion ver­las­sen.

Für die Mit­tags­pause zwi­schen Vor­mit­tags- und Nach­mit­tags­un­ter­richt bzw. für Frei­stun­den stehen den Schü­lern der Schüleraufenthaltsraum, die Aulen und die Biblio­thek wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten zur Verfügung.

Ent­schul­di­gun­gen für Fehl­stun­den werden dem Klas­sen­vor­stand unmit­tel­bar nach der Rück­kehr in den Unter­richt unauf­ge­for­dert und in ange­mes­se­ner Form vor­ge­legt, spä­tes­tens eine Woche nach der Rück­kehr muss die Ent­schul­di­gung vor­ge­legt worden sein, sonst gilt die Fehl­zeit als unent­schul­digt.

Im Sinne der Erzie­hung zur Selbst­stän­dig­keit sind die Schü­ler für das Nach­ler­nen von ver­säum­tem Stoff selbst ver­ant­wort­lich.
Bei vielen Fehl­stun­den wird es häu­fi­ger zu Leis­tungs­fest­stel­lun­gen kommen müssen (siehe SchuG Leis­tungs­fest­stel­lung §20).

Handys sind zwi­schen 8.00 Uhr und 13.35 Uhr abge­schal­tet. In Aus­nah­me­fäl­len kann in den großen Pausen im Auf­ent­halts­raum der Aula 0 tele­fo­niert werden. Bei Ver­stoß sind die Geräte im Sekre­ta­riat abzu­ge­ben und können am Ende des Schul­ta­ges abge­holt werden. Im Wie­der­ho­lungs­fall (drei­ma­lig) müssen die Eltern diese abho­len.

Wäh­rend des Unter­richts werden keine Spei­sen und Getränke zu sich genom­men, außer der Lehrer gestat­tet es.

2: Schul­ge­bäude & Sau­ber­keit

Schüler und Lehrer achten im gesam­ten Schul­be­reich auf Ord­nung und Rein­lich­keit.

Das Tragen von Haus­schu­hen ist für alle Schüler ver­pflich­tend. Als Haus­schuhe gelten: Haus­schlap­fen, Crocs, Filz­pan­tof­feln, Bade­schlap­fen, Fuß­schuhe und Socken. Lehrer werden ersucht, sich der Haus­schuh­re­ge­lung anzu­schlie­ßen.

Schü­ler ver­stauen die Stra­ßen­schuhe und Klei­dungs­stü­cke in ihren Gar­de­r­o­be­käst­chen. Abfall wird in die am Gang und in den Klas­sen auf­ge­stell­ten Behäl­ter gege­ben.

Die Klas­sen­ord­ner sorgen nach jeder Unter­richts­stunde für das Löschen der Tafel, das Schlie­ßen der Fens­ter, das Aus­schal­ten des Lichts und bei Ver­las­sen des Klas­sen­rau­mes für das Schlie­ßen der Türe.

Nach Ende des Unter­richts ist der Lehrer der letz­ten Stunde dafür ver­ant­wort­lich, dass Abfälle und sicht­ba­rer Schmutz von den Schülern besei­tigt wird, die Sessel auf die Tische gestellt werden, die Fens­ter geschlos­sen, alle elek­tri­schen Geräte und das Licht abge­schal­tet werden und die Schüler anschlie­ßend die Klasse ver­las­sen. Danach muss der Lehrer die Klasse ver­sper­ren.

Frei­tags blei­ben die Sessel unten, da die Putz­firma die Tische putzt.
Die Sani­tär­an­la­gen der Schule (Toi­let­ten, Turn­saal­du­schen, Wasch­be­cken) müssen in Hin­blick auf Hygiene und Gesund­heit mit großer Sorg­falt und Rein­lich­keit benützt werden. Bei Zuwi­der­han­deln muss wegen umfang­rei­cher Rei­ni­gungs­ar­bei­ten die Anlage für meh­rere Tage gesperrt blei­ben.

Sämt­li­che Ein­rich­tun­gen und Anla­gen der Schule, ein­schließ­lich der zur Verfügung gestell­ten Arbeits­mit­tel werden scho­nend und ver­ant­wor­tungs­be­wusst behan­delt. Wird etwas beschä­digt, so ist der Vor­fall unverzüglich dem Klas­sen­vor­stand, dem zustän­di­gen Lehrer oder in der Direk­tion zu melden.

Schu­li­sche Ein­rich­tun­gen, eige­nes und frem­des Eigen­tum sind mit Sorg­sam­keit zu behan­deln.

3: Gesund­heit & Sicher­heit

Infek­ti­ons­krank­hei­ten (z.B. Röteln), aber auch Läuse müssen sofort gemel­det werden.

Der Konsum alko­ho­li­scher Getränke und ande­rer Sucht­mit­tel ist für Schüler in der Schule und bei allen Schul­ver­an­stal­tun­gen unter­sagt.
Im gesam­ten Schul­ge­bäude rau­chen Lehrer nicht, Schüler im gesam­ten Schul­areal.

Gefähr­li­che Gegen­stände dürfen kei­nes­falls in die Schule mit­ge­bracht werden. Abge­nom­mene Gegen­stände sind nach Been­di­gung des Unter­richts bzw. der Schul­ver­an­stal­tung dem Schüler zurückzugeben, sofern es sich nicht um sicher­heits­ge­fähr­dende Gegen­stände han­delt. Diese dürfen nur dem Erzie­hungs­be­rech­tig­ten aus­ge­folgt werden.
Vor Beginn des Unter­richts und in den Pausen blei­ben die Türen zu den Klas­sen­räu­men geöff­net, die Fens­ter dürfen nur gekippt sein. In den Pausen achten die Schüler auf Sicher­heit und darauf, dass Erho­lung für alle mög­lich ist.

Die Pau­sen­auf­sicht hal­ten­den Lehrer achten auf die Ein­hal­tung der Regeln und sind Ansprech­per­so­nen für die Schüler.

Die Turn­säle können in den Beweg­ten Pausen“ von den laut Plan dafür ein­ge­teil­ten Klas­sen benützt werden. Laufen, Ball- und Fris­bee­spie­len ist aus Sicherheitsgründen im gesam­ten Schul­ge­bäude ver­bo­ten.

In den Klas­sen ist das Ver­wen­den von Kaf­fee­ma­schi­nen und Tee­ko­chern ver­bo­ten.

Für Wert­sa­chen tragen die Schüler selbst Ver­ant­wor­tung. Fund­ge­gen­stände sind im Sekre­ta­riat abzu­ge­ben.
Schul­fremde Per­so­nen dürfen sich nur mit Zustim­mung der Direk­tion in der Schule auf­hal­ten.

Bei Feuer- und Kata­stro­phen­alarm haben alle das Schul­haus beson­nen und rasch zu ver­las­sen und sich an die Anwei­sun­gen des Lehr­per­so­nals zu halten.

Abschnitt 2: Schul­part­ner­schaft­li­cher Umgang

Grund­ziele aller Schul­part­ner

Wir als Schul­part­ner…

  • grüßen ein­an­der und achten bei unse­rer Spra­che und Kör­per­spra­che auf einen respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der
  • bemü­hen uns um gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis, geben eigene Fehler zu und gehen beim ande­ren von seiner posi­ti­ven Absicht und gutem Willen aus
  • suchen in Kon­flikt­fäl­len das Gespräch mit­ein­an­der und spre­chen Pro­bleme in ange­mes­se­ner Form kon­struk­tiv und lösungs­ori­en­tiert an
  • wür­di­gen die Leis­tun­gen des ande­ren und stel­len Posi­ti­ves in den Vor­der­grund
  • sind um ein posi­ti­ves Klima in unse­rer Schule bemüht und för­dern dessen Ent­wick­lung
  • betei­li­gen uns aktiv am Schul­le­ben und gestal­ten dieses gemein­sam
  • wenden keine Form von Gewalt an.…

Grund­ziele der Schü­ler

Wir als Schü­ler…

  • suchen in Kon­flikt­fäl­len das Gespräch mit unse­ren Mit­schü­lern und Leh­rern
  • wenden uns bei Pro­ble­men mit Leh­re­ren ent­we­der an diese selbst, an den Klas­sen­vor­stand, an unsere Klas­sen­spre­cher bzw. Schü­ler­ver­tre­ter, um best­mög­li­che, indi­vi­du­elle Lösun­gen finden zu können
  • respek­tie­ren die Haus­ord­nung und halten diese, wie auch sons­tige von den Leh­rern auf­ge­stelle Regeln ein
  • sind tole­rant gegen­über ande­ren, gren­zen nie­man­den aus und nutzen Schwä­chen ande­rer nicht aus
  • för­dern durch unser Ver­hal­ten das Errei­chen der Unter­richts­ziele
  • geben Leh­rern kon­struk­ti­ves und hilf­rei­ches Feed­back zu ihrer Tätig­keit in ange­mes­se­ner Form

Grund­ziele der Lehrer

Wir als Lehrer…

  • sind ver­pflich­tet, den im gesetz­li­chen Rahmen gefor­der­ten, fach­lich kom­pe­ten­ten Unter­richt anzu­bie­ten
  • sehen in der Freude an unse­ren Fächern, an deren Ver­mitt­lung, in bestän­di­ger Ermu­ti­gung und posi­ti­ver Bestär­kung der Schü­ler die Grund­la­gen unse­res Wir­kens
  • tragen Sorge für eine offene und wohl­wol­lende Schul­at­mo­sphäre
  • för­dern Selbst­ver­ant­wort­lich­keit für sich selbst und die Gemein­schaft
  • sind uns der anspruchs­vol­len Auf­gabe bewusst, die uns anver­trau­ten Schü­ler auch in ihrem sozia­len Zusam­men­spiel pro­fes­sio­nell anzu­lei­ten und nehmen im Bedarfs­fall pro­fes­sio­nelle Hilfe in Anspruch. 
  • geben regel­mä­ßig Rück­mel­dung zu Leis­tung und Ver­hal­ten
  • suchen Ursa­chen für Fehler und Fehl­ver­hal­ten und bieten Mög­lich­kei­ten der Wie­der­gut­ma­chung an 
  • sind uns der Vor­bild­funk­tion für unsere Schü­ler bewusst

Grund­ziele der Eltern

Wir als Eltern…

  • melden orga­ni­sa­to­ri­sche Ände­run­gen (Adres­sän­de­rung, Erzie­hungs­be­rech­ti­gun­gen,…) umge­hend dem Klas­sen­vor­stand
  • arbei­ten ehr­lich und offen mit der Schule zusam­men
  • suchen im Bedarfs­fall aktiv zuerst den Kon­takt zu dem betrof­fe­nen Lehrer, danach zum Klas­sen­vor­stand und zur Direk­tion, um eine best­mög­li­che Zusam­men­ar­beit zu ermög­li­chen
  • halten Kon­takt zum Eltern­ver­ein und unter­stüt­zen dessen Akti­vi­tä­ten
  • unter­stüt­zen unsere Kinder so gut wie mög­lich
  • tragen den wesent­li­chen Anteil der Erzie­hungs­ar­beit
  • brin­gen Kritik und Lob in ange­mes­se­nem Maß an

Abschnitt 3: Wenn es nicht klappt…

Um für die in der Grund­satz­er­klä­rung genann­ten Ziele ein posi­ti­ves Klima zu schaf­fen, ist die Ein­hal­tung von Regeln und die Erfül­lung von Pflich­ten ein wich­ti­ger Faktor.

Lehrer sind auf­sichts­pflich­tig und ent­schei­den daher über dis­zi­pli­näre Maß­nah­men. Der ihnen zur Ver­fü­gung ste­hende Kata­log beinhal­tet:

  • Ermah­nung und Beleh­rung
  • Beleh­ren­des Gespräch (je nach Ver­ge­hen) mit Lehrer, Klas­sen­vor­stand oder Direk­tor
  • Infor­ma­tion der Eltern bzw. Erzie­hungs­be­rech­tig­ten
  • Ver­pflich­tung zu einer gemein­schafts­dien­li­chen Tätig­keit (mög­lichst im Zusam­men­hang mit der Ver­feh­lung)
  • Ver­hal­tens­no­ten
  • In schwe­ren Fällen, bei Unein­sich­tig­keit und im Wie­der­ho­lungs­fall: Dis­zi­pli­nar­kon­fe­renz, Andro­hung des Aus­schlus­ses, Aus­schluss

Anmer­kun­gen zur Ver­hal­tens­note

Die Ver­hal­tens­note stellt eine Rück­mel­dung an die Schü­ler dar, deren Ziel Selbst­kon­trolle und Selbst­kri­tik ist.
Über die Ver­hal­tens­note wird von allen Leh­rern, die einen Schü­ler unter­rich­ten, bei der Klas­sen­kon­fe­renz dis­ku­tiert und abge­stimmt. Bei“ Wenig zufrie­den­stel­lend“ und Nicht zufrie­den­stel­lend“ ist ein Mehr­heits­be­schluss nötig. Die Ent­schei­dun­gen und Begrün­dun­gen werden pro­to­kol­liert.
Posi­ti­ves Ver­hal­ten der Schü­ler wird durch Ermu­ti­gung, Lob, Aner­ken­nung und Dank hono­riert und ver­stärkt. Für beson­dere Leis­tun­gen und Enga­ge­ment über das Maß hinaus stel­len Lehrer Zer­ti­fi­kate aus.

Anhang: Aus­züge aus dem Schul­un­ter­richts­ge­setz (SCHUG)

§ 43. (1) Die Schü­ler sind ver­pflich­tet, durch ihre Mit­ar­beit und ihre Ein­ord­nung in die Gemein­schaft der Klasse und der Schule an der Erfül­lung der Auf­gabe der öster­rei­chi­schen Schule (§ 2 des Schul­or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­set­zes) mit­zu­wir­ken und die Unter­richts­ar­beit (§ 17) zu för­dern. Sie haben den Unter­richt […] regel­mä­ßig und pünkt­lich zu besu­chen, die erfor­der­li­chen Unter­richts­mit­tel mit­zu­brin­gen und die Schul­ord­nung bzw. die Haus­ord­nung ein­zu­hal­ten.
(2) Der Schü­ler ist über Auf­trag des Schul­lei­ters […] oder eines Leh­rers […] ver­pflich­tet, vor­sätz­lich durch ihn her­bei­ge­führte Beschä­di­gun­gen oder Beschmut­zun­gen der Schul­lie­gen­schaft und schu­li­scher Ein­rich­tun­gen zu besei­ti­gen, sofern dies zumut­bar ist.
§ 21. (2) Für die Beur­tei­lung des Ver­hal­tens des Schü­lers in der Schule sind fol­gende Beur­tei­lungs­stu­fen (Noten) zu ver­wen­den: Sehr zufrie­den­stel­lend, Zufrie­den­stel­lend, Wenig zufrie­den­stel­lend, Nicht zufrie­den­stel­lend.
(3) Durch die Noten für das Ver­hal­ten des Schü­lers in der Schule ist zu beur­tei­len, inwie­weit sein per­sön­li­ches Ver­hal­ten und seine Ein­ord­nung in die Klas­sen­ge­mein­schaft den Anfor­de­run­gen der Schul­ord­nung bzw. der Haus­ord­nung ent­spre­chen. Bei der Beur­tei­lung sind die Anla­gen des Schü­lers, sein Alter und sein Bemü­hen um ein ord­nungs­ge­mä­ßes Ver­hal­ten zu berück­sich­ti­gen.
(4) Die Beur­tei­lung ist durch die Klas­sen­kon­fe­renz auf Antrag des Klas­sen­vor­stan­des zu beschlie­ßen.
§ 18. (5) Das Ver­hal­ten des Schü­lers in der Schule (§ 21) darf in die Leis­tungs­be­ur­tei­lung nicht ein­be­zo­gen werden.

Sehr zufrie­den­stel­lend

  • sollte (unter Rück­sicht­nahme auf SCHUG §21/3) die Norm sein
  • höf­li­cher, rück­sichts­vol­ler, hilfs­be­rei­ter und respekt­vol­ler Umgang des Schü­lers mit­al­len Per­so­nen (Mit­schü­ler, Lehrer, Per­so­nal,…) im Schul­haus
  • Ein­hal­tung der Haus­ord­nung und Ver­hal­tens­ver­ein­ba­rung
  • Achten auf Ord­nung und Sau­ber­keit
  • pünkt­li­ches Erschei­nen im Unter­richt und zu ver­ein­bar­ten­Ter­mi­nen
  • Ein­ord­nen in die Klas­sen- und Schul­ge­mein­schaft
  • recht­zei­tige Erle­di­gung von Pflich­ten (Ent­schul­di­gun­gen, Unter­schrif­ten,…)
  • Vor­han­den­sein der Unter­richts­ma­te­ria­lien

Zufrie­den­stel­lend

  • klei­nere Abwei­chun­gen von obiger Norm
  • klei­nere Mängel im Sozi­al­ver­hal­ten (siehe: höf­li­cher, rück­sichts­vol­ler, hilfs­be­rei­ter und respekt­vol­ler Umgang des Schü­lers“)
  • mehr­ma­lige Ver­stöße gegen Haus­ord­nung und Ver­hal­tens­ver­ein­ba­run­gen
  • Verschmutzen/​Beschmieren von Schul­ei­gen­tum
  • Mehr­ma­li­ges Zuspät­kom­men in den Unter­richt
  • oft­ma­li­ges Stören des Unter­richts
  • Nicht­be­fol­gen von Anwei­sun­gen

Wenig zufrie­den­stel­lend

  • grobe Mängel im Sozi­al­ver­hal­ten (Respekt­lo­sig­keit, Beschimp­fun­gen, Belei­di­gun­gen, Schimpf­wör­ter,…)
  • oft­ma­lige Ver­stöße gegen Haus­ord­nung und Ver­hal­tens­ver­ein­ba­run­gen
  • Rau­fe­reien und aggres­si­ves Ver­hal­ten
  • vor­sätz­li­che Beschä­di­gung und Zer­stö­rung frem­den Eigen­tums
  • regel­mä­ßi­ges Zuspät­kom­men in den Unter­richt
  • andau­ern­des Stören des Unter­richts
  • stän­di­ges Wider­set­zen gegen Anord­nun­gen
  • Unein­sich­tig­keit bei Ermah­nun­gen
  • mehr­ma­li­ges Ver­las­sen von Unterricht/​Schulveranstaltung ohne Erlaub­nis bzw. Abmel­dung
  • trotz Ermahnungen/​Gesprächen ist keine Ein­sicht und keine Bes­se­rung des Ver­hal­tens zu merken

Nicht zufrie­den­stel­lend

  • schwere Ver­ge­hen (Alkohol-​/​Drogenkonsum, Dieb­stahl,
  • Mitnahme/​Gebrauch gefähr­li­cher Gegen­stände
  • Gewaltanwendung/​Körperverletzung
  • Schwere Fälle von Mobbing/​Cybermobbing
  • dro­hen­der Schul­ver­weis

Anmer­kun­gen:

  1. Gesetz­li­che Vor­schrif­ten (Schul­un­ter­richts­ge­setz, Jugend­schutz etc.) sind selbst­ver­ständ­lich Teil der Haus­ord­nung und müssen hier nicht geson­dert ange­führt­wer­den.
  2. Aus Grün­den des bes­se­ren Lese­flus­ses haben wir auf das Gen­dern dieses Textes ver­zich­tet.

Betreute Mit­tags­pause (BMP) am BG/BRG Klos­ter­neu­burg

Bei der betreu­ten Mit­tags­pause han­delt es sich um eine zusätz­li­che zeit­lich Über­brü­ckung zwi­schen dem Regel­un­ter­richt am Vor­mit­tag und den Unter­richts­ein­hei­ten (Unver­bind­li­che Übun­gen, Sport­ver­ein, andere Akti­vi­tä­ten an der Schule) am Nach­mit­tag wäh­rend der 6. und 7. Unter­richts­stunde. Schü­ler der 5. und 6. Schul­stufe müssen für jene Nach­mit­tage, die sie auf regel­mä­ßi­ger Basis in der Schule ver­brin­gen, für die BMP ange­mel­det sein.

Die Anmel­dung für die BMP gilt für die Dauer des gesam­ten Schul­jah­res. Schü­ler, die für die BMP ange­mel­det sind, haben sich nach dem Ende ihres Unter­richts bei den betreu­en­den Leh­rern im Auf­ent­halts­raum anzu­mel­den und werden dort für die Dauer der Mit­tags­pause betreut. Soll­ten sie vor regu­lä­rem Ende die BMP ver­las­sen wollen/​müssen (z. B. Abho­lung durch Eltern, vor­zei­ti­ger Beginn einer außer­schu­li­schen Akti­vi­tät), müssen sich die Schü­ler bei den betreu­en­den Leh­rern abmel­den.

Alle Schü­ler der 7. & 8. Schul­stufe, die nicht für die BMP ange­mel­det sind, können die Mit­tags­pause zwi­schen dem Vor­mit­tags- und Nach­mit­tags­un­ter­richt aus­schließ­lich in den Räum­lich­kei­ten der Aula 0 und gege­be­nen­falls in der Biblio­thek ver­brin­gen.
Sollte der gesamte Nach­mit­tags­un­ter­richt ent­fal­len (z. B. Noten­kon­fe­renz, Schul­fest) findet keine BMP statt. Bei Nicht­er­schei­nen des Schü­lers auf­grund von Erkran­kung oder ande­ren Ver­hin­de­run­gen, ist eine schrift­li­che Mit­tei­lung an bmp@​bgklosterneuburg.​at erfor­der­lich.