Wahlpflichtgegenstände

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Was sind Wahlpflichtgegenstände?

WPG sind Pflichtfächer, die man nach eigenem Interesse wählen kann, es gibt daher auch eine „normale“ Beurteilung wie bei jedem anderen Pflichtgegenstand.
Die Wahlpflichtgegenstände ermöglichen es kleine, individuelle Schwerpunkte zu setzen und werden von der 6. bis zur 8. Klasse besucht.

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In welchem Ausmaß müssen WPG gewählt werden?

In Gymnasium und Realgymnasium müssen an unserer Schule 6 Wochenstunden gewählt werden. Wenn man z.B. ein zweijähriges WPG in der 6. und 7. Klasse wählt, hat man 4 Stunden absolviert.

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Arten von Wahlpflichtgegenständen

Es gibt zwei Gruppen von Wahlpflichtgegenständen:

3.0.1
Gruppe I: Zusätzliche Wahlpflichtgegenstände

Das sind Gegenstände, die man im Regelunterricht nicht hatte und nicht hat. Es gibt zweijährige oder dreijährige WPG mit je 2 Wochenstunden, also gesamt 4 oder 6 Stunden. (z.B. mögliche weitere Sprache in der Oberstufe: Spanisch, Russisch, Italienisch, Französisch)

3.0.2
Gruppe II: Vertiefende Wahlpflichtgegenstände

Das sind Gegenstände, die man am Vormittag als Regelfach hat (wie etwa Deutsch oder Physik) und im Wahlpflichtgegenstand vertieft, sich also intensiver damit befasst. Meist sind das zweijährige Wahlpflichtgegenstände (6./7. Klasse bzw. 7./8. Klasse) mit je 2 Wochenstunden, die gesamt 4 Stunden ergeben.
In bestimmten Fällen ist auch ein einjähriges WPG mit 2 Wochenstunden möglich, wenn es der Erfüllung des Gesamtstundensolls dient. Zu wählen in der 7. oder 8. Klasse (siehe Liste).

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Freifächer

Wenn mehr als 6 Stunden gewählt werden, müssen überzählige Stunden als Freifach (F) gewählt werden. Auch der Besuch als Freifach ist nur möglich, wenn dieses als WPG von mindestens acht Schülerinnen und Schülern gewählt wird. Die Anmeldung für ein WPG als Freifach wird als Wunsch in Evidenz gehalten. Die definitive Anmeldung dazu muss aber unter der Voraussetzung, dass es vom Stundenplan möglich ist, am Beginn des jeweiligen Schuljahres innerhalb der vorgegebenen Frist über den Klassenvorstand erfolgen.
Man beginnt mit den Wahlpflichtgegenständen entsprechend dem Plan in der vorgesehenen Klasse. Ein in der 6. Klasse begonnener dreijähriger Wahlpflichtgegenstand muss die ganzen drei Jahre besucht werden.

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IB Kurse, die als Wahlpflichtfächer angeboten werden

Es gibt IB-Kurse, die als Wahlpflichtgegenstand geführt werden (z.B. Film, European Studies). Diese werden auf Englisch abgehalten.

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Wann kommt ein Wahlpflichtgegenstand zustande?

Wenn sich mindestens 8 Teilnehmer anmelden. Die WPG werden jahrgangsübergreifend geführt. Alle Schülerinnen und Schüler, deren Wahlpflichtgegenstand nicht zustande kommt, müssen erneut wählen.

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Wahlpflichtgegenstand und Reifeprüfung

Alle WPG (zusätzlich und vertiefend), die mindestens vier Wochenstunden besucht wurden, können für die mündliche Reifeprüfung als eigenständiges Prüfungsfach gewählt werden.
2 bzw. 4-stündige Wahlpflichtgegenstände können auch als Ergänzung zu einem dazu gehörigen Pflichtgegenstand herangezogen werden, wenn die Summe Wochenstunden der zur mündlichen Prüfung gewählten Fächer die geforderte Anzahl der Unterrichtsstunden nicht erreicht (10 Stunden bei zwei Prüfungen, 15 Stunden bei drei Prüfungen).

Die Mindestanzahl der Wochenstunden kann durch Ergänzung des entsprechenden vertiefenden WPGs zu dem dazugehörigen Pflichtgegenstandes erreicht werden.

Zum Beispiel: Chemie (4 WSt.) + PUP (4 WSt.) sind ohne WPG zu wenig, also + WPG PUP (4 Std.) = 12 Stunden!

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Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung

Wahlpflichtgegenstände sind Pflichtfächer. In Hinblick auf das Aufsteigen und möglicher Wiederholungsprüfungen werden die WPG wie Pflichtgegenstände behandelt. In den WPG sind mündliche Prüfungen und Hausübungen zulässig, allerdings keine Schularbeiten. Wenn eine Klasse wiederholt werden muss, der WPG im Jahr des Wiederholens aber nicht geführt wird, muss der WPG gewechselt werden.