Wahlpflichtgegenstände

Letzte Aktualisierung: 30.11.2021

Was sind Wahl­pflicht­ge­gen­stände (WPG)?

WPG sind Pflicht­fä­cher, die man nach eige­nem Inter­esse wählen kann; es gibt daher auch eine nor­male“ Beur­tei­lung wie bei jedem ande­ren Pflicht­ge­gen­stand. Die WPG ermög­li­chen es kleine, indi­vi­du­elle Schwer­punkte zu setzen und werden von der 6. bis zur 8. Klasse besucht.

In wel­chem Ausmaß müssen WPG gewählt werden?

In Gym­na­sium und Real­gym­na­sium müssen an unse­rer Schule 6 Wochen­stun­den gewählt werden. Diese sind ent­we­der im Ausmaß von je 2 Wochen­stun­den (6./7./8. Klasse) oder je 3 Wochen­stun­den (7./8. Klasse auf­ge­teilt).

Arten von WPG

Grund­sätz­lich gibt es zwei Arten von WPG:

Zusätz­li­che WPG

Das sind Gegen­stände, die man im Regel­un­ter­richt nicht hatte und nicht hat. Das betrifft zum Bei­spiel eine wei­tere (neue!) Fremd­spra­che oder Fächer wie Euro­pean Stu­dies oder Film, die keine Fächer der Regel-Stun­den­ta­fel sind.

Ver­tie­fende WPG

Das sind Gegen­stände, die man am Vor­mit­tag (Regel­stun­den­ta­fel) als Regel­fach hat (wie etwa Geschichte oder Physik) und im WPG ver­tieft, sich also inten­si­ver damit befasst. 

IB Kurse, die als WPG ange­bo­ten werden

Es gibt IB-Kurse, die als WPG geführt werden (Film, Com­pu­ter Sci­ence). Diese werden auf Eng­lisch abge­hal­ten und können von allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern gebucht werden. 

Wann wird gewählt bzw. wann kommt ein WPG zustande?

Die Wahl zu den WPG erfolgt in der 5. Klasse.
Ein WPG kommt zustande, wenn sich min­des­tens 8 Teil­neh­mer (bereits in der 1. Wahl­phase!) anmel­den.
Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, deren WPG nicht zustande kommt, müssen erneut wählen. In wei­te­ren Wahl­durch­gän­gen werden nicht mehr alle Fächer ange­bo­ten!
Die genaue Erklä­rung zur Anmel­dung finden sie hier Anlei­tung zur Wahl der Wahl­pflicht­ge­gen­stände.

WPG und Rei­fe­prü­fung

Alle WPG, die min­des­tens vier Wochen­stun­den besucht wurden, können für die münd­li­che Rei­fe­prü­fung als eigen­stän­di­ges Prü­fungs­fach gewählt werden.
2 bzw. 4-stün­dige WPG können auch als Ergän­zung zu einem dazu gehö­ri­gen Pflicht­ge­gen­stand her­an­ge­zo­gen werden, wenn die Summe der Wochen­stun­den der zur münd­li­chen Prü­fung gewähl­ten Fächer die gefor­derte Anzahl der Unter­richts­stun­den nicht erreicht (10 Stun­den bei zwei Prü­fun­gen, 15 Stun­den bei drei Prü­fun­gen).
Die Min­dest­an­zahl der Wochen­stun­den kann durch Ergän­zung des ent­spre­chen­den ver­tie­fen­den WPGs zu dem dazu­ge­hö­ri­gen Pflicht­ge­gen­stan­des erreicht werden.
Zum Bei­spiel: Chemie (4 WSt.) + PUP (4 WSt.) sind ohne WPG zu wenig, also + WPG PUP (4 Std.) = 12 Stun­den!

Leis­tungs­fest­stel­lung und Leis­tungs­be­ur­tei­lung

WPG sind Pflicht­fä­cher. In Hin­blick auf das Auf­stei­gen und mög­li­cher Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen werden die WPG wie Pflicht­ge­gen­stände behan­delt. In den WPG sind münd­li­che Prü­fun­gen und Haus­übun­gen zuläs­sig, aller­dings keine Schul­ar­bei­ten. Wenn eine Klasse wie­der­holt werden muss, der WPG im Jahr des Wie­der­ho­lens aber nicht geführt wird, muss der WPG gewech­selt werden.

Frei­fä­cher

Wenn mehr als 6 Stun­den gewählt werden, müssen über­zäh­lige Stun­den als Frei­fach (F) gewählt werden. Auch der Besuch als Frei­fach ist nur mög­lich, wenn dieses als WPG von min­des­tens acht Schü­le­rin­nen und Schü­lern gewählt wird. Die defi­ni­tive Anmel­dung dazu erfolgt am Beginn des jewei­li­gen Schul­jah­res inner­halb der vor­ge­ge­be­nen Frist über den Klas­sen­vor­stand.

Wich­tig: Der Besuch ist nur mög­lich, wenn das Frei­fach nicht mit einem ande­ren Pflicht-​/​Wahlpflichtfach im Stun­den­plan kol­li­diert.