Zwei Schulen. Zwei Sprachen. Zwei Bücher.

Deux lycées. Deux langues. Deux livres.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Wie sehr uns Lite­ra­tur im besten Sinn her­aus­for­dern, irri­tie­ren, berei­chern kann, durf­ten wir im Rahmen eines beson­ders schö­nen Pro­jekts, des Prix lit­tér­aire, erpro­ben. Auf Ein­la­dung des Lycée français de Vienne wid­me­ten wir uns gemein­sam mit inter­es­sier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Lek­türe von Texten, die im Ori­gi­nal auf Deutsch und in Über­set­zung auf Fran­zö­sisch erschie­nen sind. Unsere beson­dere Auf­merk­sam­keit rich­tete sich dabei auf Robert Men­as­ses Novel­len­band Ich kann jeder sagen/​Chacun peut dire je. Auf dem Pro­gramm stan­den leb­hafte Lese­treffs in der Schule, ein gemein­sa­mer Work­shop-Nach­mit­tag im Lycée oder der Besuch einer Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung mit dem Autor im fran­zö­si­schen Kul­tur­in­sti­tut. Höhe­punkt unse­res lite­ra­ri­schen Aben­teu­ers wurde gewiss ein Tref­fen mit Robert Men­asse per­sön­lich. Einen Nach­mit­tag lang nahm sich der viel­fach aus­ge­zeich­nete öster­rei­chi­sche Autor Zeit, um ver­schie­dene Aspekte seiner Novel­len zu bespre­chen, Schü­ler­fra­gen zu beant­wor­ten oder von seinem Zugang zum Leben und Schrei­ben zu erzäh­len.
Seinem Appell am Schluss – Hört nicht auf zu lesen“ – wollen wir gerne folgen.
Ulli Schark, Chris­tiana Penz