Computer Science und Wirtschaftsinformatik

Letzte Aktualisierung: 14.01.2019

Der Unter­richt findet in Klein­grup­pen zu je drei Wochen­stun­den in der 7. und 8 Klasse der Ober­stufe statt.
Der Lehr­plan aus Wirt­schafts­in­for­ma­tik ori­en­tiert sich am Aufbau des drei­stün­di­gen Faches Com­pu­ter Sci­ence“ und wird größ­ten­teils in eng­li­scher Spra­che unter­rich­tet.
Das schul­au­to­nome Fach ent­spricht dem Gegen­stand der Wirt­schafts­in­for­ma­tik der Han­dels­aka­de­mie. Daraus erge­ben sich Anre­chen­bar­kei­ten und Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten für das Stu­dium der Wirt­schafts­in­for­ma­tik. Der Ein­stieg in die infor­ma­ti­sche Grund­aus­bil­dung der Fach­hoch­schu­len wird durch die Ein­füh­rung in die Pro­gram­mier­spra­chen Java, Python und PHP/​MySQL gewähr­leis­tet.
Das Wahl­pflicht­fach Wirt­schafts­in­for­ma­tik berei­tet die Schü­le­rin­nen und Schü­ler inhalt­lich auf das Zer­ti­fi­kat Com­pu­ter Sci­ence“ im Rahmen des Inter­na­tio­nal Bac­ce­lau­reate“ vor und kann zusam­men mit der Rei­fe­prü­fung am BG/BRG Klos­ter­neu­burg abge­legt werden.
Arbeits­tech­ni­ken und Kom­pe­ten­zen:
Die Beschaf­fung und Bewer­tung fach­spe­zi­fi­scher Infor­ma­tio­nen, sowie ver­netz­tes Denken und Arbei­ten, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit, Pro­jekt­ma­nage­ment, Net­wor­king, ana­ly­ti­sches Denken, Prä­sen­ta­ti­ons­fä­hig­keit und Argu­men­ta­ti­ons­fä­hig­keit werden im Unter­richt lau­fend trai­niert und mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein­ge­übt.

Lern­in­halte:

#### Teil­be­reich Betriebs­sys­teme und Netz­werk­ma­nage­ment:

  • Zusam­men­wir­ken unter­schied­li­cher Betriebs­sys­teme in einem Netz­werk;
  • Pla­nung und Instal­la­tion von Ser­vern, Arbeits­sta­tio­nen, Peri­phe­rie­ge­rä­ten und Appli­ka­tio­nen;
  • Netz­werk­be­triebs­sys­teme: Soft­ware zur Netz­werk­ver­wal­tung, Netz­werkad­mi­nis­tra­tion; Remote – Netz­werk­ma­nage­ment; Ein­rich­tung und Ver­wal­tung von Web und FTP Ser­vern;
  • Ein­rich­tung und Ver­wal­tung eines Proxy- und Mail­ser­vers; Ein­rich­tung von Mai­ling­lis­ten und News­groups; Netz­werk­t­ools [Moni­to­ring, Durch­satz­op­ti­mie­rung u.a.];
  • Netz­werk­si­cher­heit; Zutritts – und Zugriffs­schutz; Instal­la­tion und Kon­fi­gu­ra­tion von Fire­walls; Ser­ver­back­upstra­te­gien.

Teil­be­reich Inter­net, Mul­ti­me­dia und Con­tent­ma­nage­ment

  • Inter­net, Intra­net, Extra­net; Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung im Netz, 
  • Such­ma­schi­nen; Suchstra­te­gien und Lernen im Netz; 
  • WEB Publis­hing; ein­fa­che Ani­ma­tio­nen und Inter­ak­tio­nen;
  • Ein­füh­rung in ein Auto­ren­werk­zeug;
  • Web Publis­hing mit Web – Tools [HTML Edi­to­ren]; Grund­sätze des Designs.

Teil­be­reich Kom­pri­mie­rungs­tech­ni­ken:

  • Datei­for­mate. digi­ta­les Video, digi­tale Video­be­ar­bei­tung, digi­tale Sound­be­ar­bei­tung, Mixing, 
  • Trans­fer­tech­ni­ken von analog nach digi­tal;
  • Video­kon­fe­renz­tech­nik [Webex, Life­size, Adobe Con­nect]
  • Voice over IP, Video­te­le­fon, Call Center; 
  • Arbeits und Ziel­grup­pen­pla­nung inklu­sive Kosten/​Nutzenüberlegungen;
  • Com­pu­ter Based Trai­ning [CBT], Web Based Trai­ning;
  • Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken, elek­tro­ni­sche Unter­schrif­ten, Zugriffs­kon­trol­len.

Teil­be­reich Ange­wandte Pro­gram­mie­rung

  • Gestal­tung von Benut­zer­ober­flä­chen, logi­scher Ablauf von Pro­gram­men.
  • Kon­strukte der Ablauf­steue­rung, Syntax der ver­wen­de­ten Pro­gram­mier­spra­chen [JAVA, PHP, Python], 
  • Ent­wer­fen, Kodie­ren, Testen von Pro­gram­men;
  • Feh­ler­su­che. Inte­gra­tion von Kom­po­nen­ten;
  • Pro­blem­ana­lyse; Modell­bil­dung,
  • Grund­la­gen der objekt­ori­en­tie­ren Pro­gram­mie­rung;

Teil­be­reich Soft­ware­ent­wick­lung, Pro­jekt­ma­nage­ment:

  • Metho­den des Pro­jekt­ma­nage­ments,
  • Anwen­dung der Metho­den des Pro­jekt­ma­nage­ments auf die Soft­ware­ent­wick­lung;
  • Ent­wick­lun­gen in der Soft­ware­tech­nik.

Unter­richts­me­tho­den:

  • Pra­xis­ori­en­tierte Auf­ga­ben­stel­lun­gen, sowie Pro­blem und hand­lungs­ori­en­tier­ter Unterricht[(Arbeit an Pro­jek­ten, Fall­stu­dien und Simu­la­tio­nen].
  • Ler­nar­ran­ge­ments, die den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ermög­li­chen, indi­vi­du­elle Stär­ken zu zeigen, ihre Selbst­ein­schät­zungs­fä­hig­keit weiter zu ent­wi­ckeln und aus ihren Feh­lern lernen zu können. Die Mög­lich­kei­ten indi­vi­du­el­ler För­de­rung steht dabei im Vor­der­grund.
  • Work­shops bei Schul­ver­an­stal­tun­gen und die Prä­sen­ta­tion des Gelern­ten auf ver­schie­de­nen Bil­dungs­mes­sen [Inter­päd­ago­gica, Bil­dung Online, eBazar, Future Learning Lab an der PH Wien, u.a.], sowie das Her­an­zie­hen von Fach­leu­ten aus der Praxis tragen dazu bei, dass den Schü­le­rin­nen und Schü­lern tiefe Ein­bli­cke in die Zusam­men­hänge wirt­schaft­li­cher und gesell­schaft­li­cher Abläufe gege­ben werden können.
  • Die Ver­mitt­lung des inte­grier­ten Fremd­spra­chen­ler­nens [Con­tent and Lan­guage Inte­gra­ted Learning] erfolgt durch die enge Anbin­dung an das IB Fach Com­pu­ter Sci­ence inte­gra­tiv, damit sowohl im fach­li­chen, als auch im sprach­li­chen Bereich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei der Her­aus­bil­dung von Wissen und Fähig­kei­ten einer­seits, als auch sprach­li­cher und kom­mu­ni­ka­ti­ver Kom­pe­ten­zen ande­rer­seits, unter­stützt werden. 
  • Wei­ters wird eine Übungs­firma im Rahmen des Unter­richts der 8. Klasse mit Kli­en­ten aus dem Umfeld der Schü­le­rin­nen und Schü­ler erstellt und gemäß den Metho­den des Pro­jekt­ma­nage­ments als Webauf­tritt aus­ge­ar­bei­tet.