Geografie und Wirtschaftskunde

Im Zen­trum des Geo­gra­phie- und Wirt­schafts­kun­de­un­ter­richts steht der Mensch. Motive und Aus­wir­kun­gen, Regel­haf­tig­kei­ten und Pro­bleme mensch­li­chen Han­delns in den eng mit­ein­an­der ver­floch­te­nen Akti­ons­be­rei­chen Raum, Gesell­schaft und Wirt­schaft“ sollen sicht­bar und unter dem Gesichts­punkt der Poli­ti­schen Bil­dung ver­ständ­lich gemacht werden. Schü­le­rin­nen und Schü­ler bekom­men Ein­blick in unter­schied­li­che Wirt­schafts- und Gesell­schafts­sys­teme, um sich auch mit aktu­el­len und zukünf­ti­gen poli­ti­schen Fragen aus­ein­an­der­set­zen und folg­lich auch ver­ant­wor­tungs­be­wusst han­deln zu können. Werten wie einer men­schen­wür­di­gen Gesell­schaft, einer intak­ten Umwelt und einer nach­hal­ti­gen Wirt­schaft wird in diesem Zusam­men­hang beson­dere Bedeu­tung bei­ge­mes­sen.

Dar­über hinaus sollen jene Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­mit­telt werden, die den Schü­le­rin­nen und Schü­lern eine weit­ge­hend selbst­be­stimmte Wahl aus den viel­fäl­ti­gen Bil­dungs- und Berufs­an­ge­bo­ten in einer sich stän­dig ver­än­dern­den Welt ermög­li­chen sollen.

Lehr­in­halte der Unter­stufe (Haupt­the­men):

  • Über­blick über die Erde und ihre unter­schied­li­chen Zonen
  • Stadt­geo­gra­fie
  • Bevöl­ke­rungs­geo­gra­fie
  • wirt­schaft­li­che Grund­be­griffe
  • Öster­reich
  • erste Berufs­ori­en­tie­rung
  • Europa, Euro­päi­sche Union, 
  • große Zen­tren der Welt­wirt­schaft
  • Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit

Die Ober­stufe for­dert neben inhalt­li­chen Themen, gerade auch für die neue münd­li­che Rei­fe­prü­fung ver­stärkt ein, dass Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht mehr nur Gelern­tes wie­der­ge­ben können“. Viel­mehr müssen bei den nun­mehr aus einem Pool gezo­ge­nen Themen/​Fragen und Mate­ria­lien auch Kom­pe­ten­zen ange­wen­det werden, wie z.B. Ver­glei­che ziehen, Erläu­te­run­gen abge­ben, Diagramme/​Karten inter­pre­tie­ren, Beur­tei­lun­gen auf­grund ver­schie­de­ner Wertmaßstäbe/​Standpunkte for­mu­lie­ren oder Hypo­the­sen auf­stel­len bzw. diese verifizieren/​falsifizieren. Neben Inhal­ten wird daher ab der 5. Klasse ver­stärkt auf ver­schie­denste Fer­tig­kei­ten Wert gelegt, die die Schü­le­rIn­nen bei kon­kre­ten Fra­ge­stel­lun­gen (die in die drei Anfor­de­rungs­be­rei­che Repro­duk­tion, Trans­fer sowie Refle­xion und Pro­blem­lö­sung geglie­dert werden) anwen­den können sollen. Stu­fen­weise sollen sie dabei auch auf die eigen­stän­dige Arbeit an der ver­pflich­ten­den, fach­un­ab­hän­gi­gen, zu einem selbst gewähl­ten Thema und einer selbst ver­fass­ten Fra­ge­stel­lung zu ver­fas­sen­den, VWA (Vor­wis­sen­schaft­li­chen Arbeit) als eine der drei Säulen der neuen Rei­fe­prü­fung vor­be­rei­tet werden.

Zusätz­lich zum Regel­un­ter­richt finden regel­mä­ßig Vor­träge und Wan­der­aus­stel­lun­gen vom Öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­mu­seum an der Schule statt, es werden Fach­ex­per­tIn­nen aus dem Bereich des Bank­we­sens ein­ge­la­den und es gibt die Mög­lich­keit im Rahmen des Wahl­pflicht­fachs Wirt­schafts­geo­gra­phie“ das Zer­ti­fi­kat zum Euro­päi­schen Wirt­schafts­füh­rer­schein (EBCL) abzu­le­gen.
Unsere Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben wei­ters die Mög­lich­keit auf Lehr­aus­gän­gen, Exkur­sio­nen und auf Pro­jekt­ta­gen ihr Wissen aus der Schule in der Praxis umzu­set­zen und vor Ort Neues zu lernen.
Bei­spiele: Exkur­sion zum Flug­ha­fen Wien, Müll­ver­bren­nungs­an­lage Spit­telau, Wienex­kur­sion, Pro­jekt­tage Ötscher­grä­ben, Natio­nal­park Tha­ya­tal, Natio­nal­park Donau­auen, Haus der EU, Natio­nal­bank, Block­heide Gmünd, Betriebs­be­sich­ti­gung Agrana, etc.)