Textiles Werken

Das Arbei­ten mit tex­ti­len Mate­ria­lien

Tex­ti­lien waren in der Geschichte der Men­schen immer von großer Bedeu­tung: Netze, Taschen und Beutel zur Auf­be­wah­rung und für den Trans­port, Bänder, Gurte und Leinen zur Befes­ti­gung, Stoffe, Decken und Planen für Beklei­dung und Behau­sung. Neben der rein funk­tio­nel­len Bedeu­tung von Tex­ti­lien kam auch der deko­ra­tive Anspruch hinzu, stark ver­bun­den mit mythi­schen, reli­giö­sen und sozia­len Inhal­ten.
Tex­tile Tech­ni­ken wie Weben, Stri­cken, Sti­cken, Färben und Nähen setzen hand­werk­li­ches Geschick und Können voraus. Unsere Zeit ist schnell­le­big und die Begriffe Geduld, Aus­dauer und hand­werk­li­ches Können sind fast ver­schwun­den. Den­noch sind auch in der digi­ta­len Welt künst­le­ri­sches Fein­ge­fühl und Freude am Tun wich­tig. Tex­ti­ler Werk­un­ter­richt för­dert gedul­di­ges und aus­dau­ern­des Arbei­ten und schult Fein­mo­to­rik und hand­werk­li­che Geschick­lich­keit. Die Jugend­li­chen können ihre Krea­ti­vi­tät ein­set­zen, Freude am Mate­rial finden und indi­vi­du­ell gestal­ten.
Bil­dung befä­higt uns, Mensch zu werden und junge Men­schen brau­chen Zugang zu allen Berei­chen ganz­heit­li­cher und umfas­sen­der För­de­rung.